24.09.2007 | 11:55

LHStv. Onodi zum Tod von Anna Körner

Ihr politisches Leben und ihr Einsatz sind Verpflichtung und Maßstab für die Gegenwart

„Anna Körner war uns immer Vorbild und Ansporn in der SP Niederösterreich und in der Landespolitik. Ihr Wort hatte Gewicht, ihr Rat wurde gehört und ihre Meinung war gefragt. Anna Körner war als Person und Politikerin dem Land und den Menschen besonders verbunden, ihr soziales Engagement über alle Grenzen hinweg anerkannt. Als sie als erste Frau im Jahr 1970 in die NÖ Landesregierung einzog, war dies nicht nur eine Anerkennung für ihre jahrelange Arbeit als Abgeordnete und Zweite Präsidentin des NÖ Landtags, sondern es war auch ein Meilenstein für die Gleichberechtigung in Politik und Gesellschaft. Ihre Arbeit und ihr Engagement werden uns immer an die Politikerin und ganz besonders an den Menschen Anna Körner erinnern. Ihr politisches Leben und ihr Einsatz sind uns auch Verpflichtung und Maßstab für die Gegenwart", so Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi.

Anna Körner wurde am 5. Oktober 1919 als Tochter eines Buchdrucker-Ehepaares in Wien geboren. Noch als Kleinkind zog sie mit ihren Eltern nach Gmünd. Ihre Jugend wurde von ihrer sozialdemokratischen Familie geprägt. Im Jahr 1950 zog sie als erste Frau in den Gemeinderat der Stadt Gmünd ein, im Jahr 1954 wurde sie in den NÖ Landtag gewählt. Im Jahr 1968 wählten sie die SPÖ-Frauen zur stellvertretenden Bundesfrauenvorsitzenden. Im Herbst 1969 wurde sie vom NÖ Landtag zur Zweiten Präsidentin gewählt, im Mai 1970 wechselte sie in die NÖ Landesregierung und übernahm das Ressort für Gesundheit und Soziales. Diese Funktion übte sie bis März 1979 aus. Anna Körner verstarb am vergangenen Freitag in Waidhofen an der Thaya.

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