22.08.2007 | 09:17

Mountainbike-Unfälle führen oft zu schweren Verletzungen

Ärzte des LK Lilienfeld warnen vor Leichtsinn

Die niederösterreichische Bergwelt wird bei Mountainbikern immer beliebter. Oft wird allerdings die Gefahr unterschätzt, die dieser Sport in sich birgt. In der Unfallchirurgie des Landesklinikums Voralpen Lilienfeld herrscht deshalb vor allem an Wochenenden Hochbebetrieb. Mit der richtigen Ausrüstung, entsprechender Kondition und genauen Kenntnissen über die Gefahren im Gebirge könnten aber viele Verletzungen verhindert werden.

„Die Mountainbiker müssen sich der Gefahr im Gebirge unbedingt bewusst werden und das zu erwartende Risiko schon im Vorhinein genau einschätzen“, warnt Oberarzt Dr. Thomas Harm, Leiter der Unfallchirurgie am Landesklinikum Lilienfeld.

Das Verletzungsmuster bei Stürzen mit dem Mountainbike ist jenem bei Motorradunfällen ähnlich: Schlüsselbein-, Schulter-, Kopf- und Handgelenksverletzungen zählen in diesem Zusammenhang zu den häufigsten Folgen. Auch Verrenkungen, Brüche und Hautabschürfungen sind keine Seltenheit.

Das Tragen entsprechender Schutzkleidung ist daher sehr wichtig. Neben Ellbogenschützern und Handschuhen sollte vor allem ein qualitativ hochwertiger Helm zur Grundausrüstung jedes Mountainbikers gehören. Weiters empfiehlt es sich, immer ein Erste-Hilfe-Set dabei zu haben, um Wunden an der Unfallstelle sofort steril versorgen zu können. An heißen Tagen sollte man außerdem keinesfalls auf ausreichendes Trinken vergessen.

Nähere Informationen: Landesklinikum Voralpen Lilienfeld, Rudolf Tanzberger, Telefon 02762/501-1350


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