06.07.2007 | 14:22

Grillfleisch-Qualität hat sich heuer massiv verbessert

Schabl: Fleisch entspricht den Anforderungen der KonsumentInnen

Die Qualität des im Handel erhältlichen marinierten Grillfleisches habe sich heuer gegenüber den letzten Jahren massiv verbessert, sagte Niederösterreichs Konsumentenschutz-Landesrat Emil Schabl heute, 6. Juli, bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Leiterin der Konsumentenberatung der Kammer für Arbeiter und Angestellte für NÖ (AKNÖ), Dr. Eva Schreiber, in St. Pölten.

Bei einer Lebensmitteluntersuchung der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit G. m. b. H. wurden Anfang Juni in den Bezirken Baden, Wien-Umgebung und Mödling 20 Proben aus niederösterreichischen Supermärkten und dem Fleischgroßhandel geprüft. Bei dieser Überprüfung auf Geruch, Geschmack und Verderblichkeit, den Säuregehalt und auf krank machende Keime zeigte sich, dass 19 Proben vollkommen in Ordnung waren. „Wir können davon ausgehen, dass das Fleisch, das in den Regalen angeboten wird, auch den Anforderungen entspricht, die wir als Konsumenten von der Ware fordern“, erläuterte der Konsumentenschutz-Landesrat, „denn Grillen ist im Sommer einer der beliebtesten Zubereitungsarten.“

Nur eine Probe (Hühnerfleisch) war verdorben und drei Proben bewegten sich an der Toleranzgrenze. Das Fleisch der verdorbenen Probe war wegen der vielfach erhöhten Keimzahl für den menschlichen Verzehr ungeeignet. Bei den drei Proben, die sich an der Toleranzgrenze bewegten, wurde jeweils eine überhöhte Keimzahl festgestellt.

Für Schabl und Dr. Schreiber ist das Testergebnis jedenfalls erfreulich, weil es zeige, dass sich die NiederösterreicherInnen auf die Qualität des Grillguts weitgehend verlassen können. „Es hat sich also gelohnt, die NÖ Lebensmittelkontrolle personell zu verstärken. Weitere Aufstockungen werden folgen“, kündigte Schabl an. Ähnliche Proben in Oberösterreich und in Wien hätten hingegen wesentlich schlechtere Ergebnisse gebracht.

Weitere Informationen inklusive Tipps für den Einkauf und die Zubereitung unter www.noe.arbeiterkammer.at.


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