25.06.2007 | 14:36

Silbernes Komturkreuz für Rosemarie Bauer

Pröll: Vier Jahrzehnte in ständigem Kontakt mit der Bevölkerung

Nach langen Jahren am Eisernen Vorhang und im Schatten der Bundeshauptstadt sei Niederösterreich heute ein selbstbewusstes, wirtschaftlich dynamisches, kulturell reichhaltiges und sozial ausgewogenes Land, sagte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll heute, 25. Juni, bei der Überreichung des „Silbernen Komturkreuzes mit dem Stern des Ehrenzeichens für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich“ an Volksanwältin Rosemarie Bauer in St. Pölten.

Dieses neue Niederösterreich, so Pröll weiter, sei geprägt von Persönlichkeiten, die bereit gewesen wären, sich einzubringen. Rosemarie Bauer, die über vier Jahrzehnte in ständigem engen Kontakt mit der Bevölkerung politisch tätig gewesen sei, sei dafür ein Spiegelbild. Ihr Name und ihre Persönlichkeiten hätten Gewicht, ihre Tätigkeit in der Volksanwaltschaft habe weit über Niederösterreich hinaus Beachtung gefunden.

Bauer, mit der ihn seit den politischen Anfängen im Bezirk Hollabrunn eine wunderschöne Freundschaft verbinde, stehe mit beiden Beinen am Boden, habe Mut und Zivilcourage, strahle Vertrauen aus, sei sattelfest in der Materie, handfest in der Argumentationsfähigkeit, habe die Kraft zur Überzeugung und stehe mit den Bürgern auf Du und Du, so der Landeshauptmann.

Rosemarie Bauer, die 1965 in den Landesdienst eingetreten war, zeigte sich dankbar und berührt, heute eine der höchsten Auszeichnungen des Landes erhalten zu haben. Ihre exponierten Aufgaben hätten ihr stets viel Freude gemacht. Sie sei eine begeisterte Niederösterreicherin; der nach sechs Jahren in der Volkanwaltschaft zu ziehende Vergleich mit anderen Bundesländern mache sie einmal mehr stolz auf Niederösterreich.

Bauer wurde am 15. Juli 1944 in Roggendorf bei Melk geboren, ihre berufliche Karriere begann sie 1965 als Fachschullehrerin, die politische 1972 als Stadträtin von Hollabrunn. Die verheiratete Mutter einer Tochter war u. a. in der Österreichischen Frauenbewegung an führender Stelle aktiv, von 1983 bis 1985 Mitglied des Bundesrates und von 1985 bis 2001 Abgeordnete zum Nationalrat. Ihre seit 1. Juli 2001 ausgeübte Funktion als Volkanwältin umfasste auf Bundesebene u. a. die Bereiche Steuern, Land- und Forstwirtschaft, Natur- und Umweltschutz, Wissenschaft und Studienförderung. Auf Landesebene wurden in ihrem Geschäftsbereich vor allem Gemeindeangelegenheiten, insbesondere Fragen der Raumordnung, des Baurechts und des Wohnungswesens geprüft.


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