22.06.2007 | 10:51

Fünf heimische Unternehmen im Netzwerk „Stahlhandel“

Gabmann: Kooperationskonzept stärkt Wirtschaftsstandort

Österreichs Stahlhandelsunternehmen haben im Vorjahr das Netzwerk „Stahlhandel“ gegründet. Unter den 43 Mitgliedsbetrieben befinden sich auch die niederösterreichischen Metallbauunternehmen Hochreiter aus St. Valentin, die KSM Karkheckgesellschaft aus Neufurth bei Amstetten, Tamussino Eisenkonstruktionen aus Mödling, Krameß Metallbau aus Wolkersdorf sowie die Zöhrer-Buhmann Metallgesellschaft aus Gmünd. Die dem Netzwerk angehörenden Unternehmen erwirtschaften insgesamt einen Umsatz von zwei Milliarden Euro, beschäftigen rund 2.000 Mitarbeiter und handeln jährlich mit fast 2,5 Millionen Tonnen Stahl.

Ziel dieser Kooperation ist die Gestaltung eines attraktiven Umfeldes für den Stahlhandel und die Bewerbung von Stahl als Werkstoff. Dabei wird das Ziel verfolgt, die Rolle des Stahlhändlers in Zukunft noch stärker als Serviceleister in der Kette zwischen Produzenten und Verbrauchern auszubauen.

Für Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann sind die relativ neuen Kooperationsformen der Cluster-Netzwerke ein wichtiges Instrument für den wirtschaftlichen Erfolg in Niederösterreich. Im Jahr 2001 gestartet, gebe es mittlerweile in Niederösterreich sechs Cluster, denen 503 Unternehmen mit fast 57.000 Beschäftigten angehören. Gerade für Klein- und Mittelbetriebe sei in Zeiten des Wettbewerbsdrucks die enge Kooperation ein Standortvorteil.

Unter einem Cluster-Netzwerk ist eine Plattform enger betrieblicher Zusammenarbeit zu verstehen, die es auch kleineren Betrieben ermöglicht, bei großen Aufträgen im Wege einer koordinierten Aufgabenteilung mitbieten zu können.

Nähere Informationen: www.netzwerk-metall.at.


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