20.06.2007 | 14:11

ecoplus weitet Dienstleistungsangebote aus

Für Gabmann sorgen Erfolge im Export für Wirtschaftswachstum

Wie einige heimische Regionen nach Österreichs EU-Beitritt sind nunmehr die benachbarten neuen EU-Mitgliedsstaaten Ziel 1 Gebiet mit dem Anspruch, dass ihr wirtschaftlicher Aufholprozess von der Europäischen Union gefördert wird. Schon bisher hat die niederösterreichische Wirtschaft von der neuen Lage profitiert, indem viele Unternehmen von dem hohen Wirtschaftswachstum der Märkte in Tschechien, der Slowakei und Ungarn profitierten. Über die Wirtschaftsagentur ecoplus begleitet das Land Niederösterreich diese Initiative mit Förderungsmaßnahmen, die sich als höchst wirkungsvoll erweisen.

Dazu zählen neben marktorientierten Beratungsleistungen auch finanzielle Förderungsinstrumentarien, wie die Bereitstellung von Risikokapital. Zudem gibt es vor Ort auch Niederösterreich-Büros, die kooperationsinteressierten Unternehmern als Anlaufstelle zur Verfügung stehen. Solche Büros, die gemeinsam mit der Raiffeisen-Gruppe gegründet wurden, gibt es mittlerweile in Prag, Pressburg, Budapest, Warschau und im rumänischen Temesvar.

Ab sofort sind die Geschäftsbereiche dieser NÖ Stützpunkte um die Agenden einer Ausschreibungs- und Handelsagenturbörse, insbesondere für Klein- und Mittelbetriebe, erweitert worden. Dabei helfen diese Büros u. a. beim Mitbieten bei öffentlichen Ausschreibungen und bei deren Übersetzung aus der Landessprache. Zusätzlich wurden die Agenden am Standort Pressburg um die NÖ Tourismuswerbung erweitert.

Für Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann ist es in erster Linie der Export, mit dem das hohe Wirtschaftswachstum in Niederösterreich erzielt wird. Die überdurchschnittlichen Erfolge der heimischen Unternehmen in den neuen Märkten der EU seien die Bestätigung dafür, dass man die Chancen der europäischen Erweiterung gut genützt habe. Während die heimische Wirtschaft am gesamten Exportvolumen von Österreich mit 17 Prozent beteiligt sei, habe Niederösterreich in die zentralosteuropäischen Länder einen Exportanteil von 25 Prozent.

Nähere Informationen: www.ecoplus.at.


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