14.06.2007 | 13:52

„Placebo Centrope Region?“ am 21. Juni im Schloss Orth

Auftakt über räumliche Potenziale der ‚Central European Region’

Unter dem Titel „Centrope-Dialog“ findet in Niederösterreich eine Serie von Gesprächen über räumliche Potenziale in der Centrope Region Ostösterreich, Südböhmen, Südmähren, Westslowakei und Westungarn statt. Die Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 21. Juni, ab 13 Uhr im Schloss Orth an der Donau lädt Planungsverantwortliche ein, unter dem Titel „Placebo Centrope Region?“ zur baulichen Zukunft zwischen Wien und Bratislava Stellung zu nehmen.

Das Ziel der Gespräche vor dem Hintergrund, das von der Politik vorgegebene Wirtschaftsleitbild der neuen Region zu beleuchten und seine Auswirkungen auf die Baukultur auszuloten, liegt in einem konstruktiven Erarbeiten momentaner und zukünftiger Aufgabenstellungen der Gemeinden zwischen Wien und Bratislava bzw. einer modellhaften räumlichen Entwicklung und Umsetzung in ausgezeichnete Baukultur.

Konkret geht es um Fragen, welche räumlichen Modelle denkbar sind und welchen Beitrag Architektur leisten kann, neben ökonomischen auch soziale und ökologische Faktoren zu berücksichtigen. Speziell im Mittelpunkt steht die Marktgemeinde Orth an der Donau, die sich mit dem zum Zentrum des Nationalparks Donau-Auen umgebauten Schloss Orth in der so genannten „grünen Mitte“ von Centrope positioniert.

Impulsvorträge kommen von Oliver Schreiber (NÖ Denkmalpflege), Kurt Puchinger (Leiter der Gruppe Planung, Stadtbaudirektion Wien), Štefan Šlachta (Stadtarchitekt von Bratislava), Vera Vyškovsky (ARGE Centrope plus 2006/ecoplus), Alois Geißlhofer (Leiter des Ökobau-Clusters NÖ) und Ilse Wollansky (Leiterin der Abteilung Raumordnung und Regionalpolitik beim Amt der NÖ Landesregierung).

Die Teilnahme ist kostenlos; nähere Informationen und Anmeldungen beim ORTE Architekturnetzwerk Niederösterreich unter 02732/783 74, e-mail office@orte-noe.at und www.orte-noe.at.


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