05.06.2007 | 12:42

20 Jahre Regionalförderung in Niederösterreich

Gabmann: Über 1.600 Projekte mit 709 Millionen Euro gefördert

Nachdem im Mai 1987 mit dem Fastenzentrum Sonnenhof in Rapottenstein das erste Projekt der Regionalförderung von der NÖ Landesregierung beschlossen worden war, konnten Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann und ecoplus-Hauptgeschäftsführer Mag. Helmut Miernicki heute, 5. Juni, in St. Pölten Bilanz über 20 Jahre Regionalförderung in Niederösterreich ziehen. „In dieser Zeit konnten insgesamt 1.604 Projekte mit einem Fördervolumen von 709 Millionen Euro unterstützt werden; 70 Millionen Euro wurden von der EU lukriert, das Investitionsvolumen liegt bei 2 Milliarden Euro“, konnte Gabmann dabei auf eine von der Wirtschaftsagentur ecoplus geprägte Erfolgsgeschichte verweisen.

Basierend auf der exzellenten Arbeit von ecoplus, seien aufbauend auf der Regionalförderung seit 1999 auch das Fitnessprogramm zur Unterstützung der Grenzregionen, die Technologiezentren und Technopole, die verschiedenen Cluster und die NÖ Büros in Prag, Bratislava, Budapest u. a. umgesetzt worden. Heute sei das „Modell Niederösterreich“ mit einem Wirtschaftswachstum von 3,8 Prozent und weiteren hervorragenden Wirtschaftsdaten einzigartig, so Gabmann. Mit der Verlängerung des Regionalförderprogramms bis 2013 werde der erfolgreiche Weg der Initialzündungen aus den Regionen, die einen hohen sektorübergreifenden Wertschöpfungseffekt in den Regionen brächten, fortgesetzt.

Durch die Regionalförderung wurden in Niederösterreich direkt 17.000 Arbeitsplätze geschaffen, inklusive der 29.000 Arbeitsplätze in den 1.100 von ecoplus unterstützten Betriebsansiedlungen ergibt sich eine Gesamtsumme von 46.000 Arbeitsplätzen, die in den letzten 20 Jahren entstanden sind. Zur Förderung eingereicht wurden 3.048 Projekte; 45 Prozent der umgesetzten Projekte waren echte Neugründungen. Insgesamt betrafen 35 Prozent der genehmigten Fördermittel den Bereich Industrie und Gewerbe, 32 Prozent den Tourismus, 14 Prozent den Kulturtourismus, 11 Prozent die Sparte Soziales und Gesundheit, 4 Prozent die Landwirtschaft sowie weitere 4 Prozent sektorübergreifende Projekte.

Nähere Informationen bei der ecoplus unter 01/513 78 50-56, Mag. Virginia Mesicek, und e-mail v.mesicek@ecoplus.at. Im Internet gibt es den Bericht „20 Jahre Regionalförderung in Niederösterreich“ unter www.ecoplus.at/projekte_impulse.


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