31.05.2007 | 08:55

Sonderausstellung „Phantastische Welten“ am Heldenberg eröffnet

Pröll: Land gewährleistet lebendige Kulturszenerie

Am Heldenberg in der Orangerie bei Schloss Wetzdorf, wo 2005 die Landesausstellung „Zeitreise Heldenberg“ stattgefunden hat, eröffnete gestern, 30. Mai, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll die Sonderausstellung „Phantastische Welten“. Im Rahmen der Schau werden in der Parkanlage des Schlosses herausragende Skulpturen der bekannten Künstlerin D. Diane gezeigt. Diese bildhauerischen Werke bestechen durch ihre Einzigartigkeit und Spontaneität zu den Themen Natur, Kosmos und Liebe. Außerdem präsentiert Prof. Ernst Fuchs bei „Phantastische Welten“ erstmals die großformatigen Bilder seines Apokalypse-Zyklus sowie die in deren Umfeld entstandenen Hauptwerke seiner Kunst. Durch Handschriften, Skizzenbücher und Fotos bekommen die Besucher einen besonderen Einblick in das reichhaltige Schaffen dieser Künstlerpersönlichkeit. Die Ausstellung ist bis 30. September zu besichtigen.

Das Schmidatal habe sich in den vergangenen Jahren mit der erfolgreichen Landesausstellung „Zeitreise Heldenberg“ und der Sonderschau „Echt tierisch! - Was sieht der Mensch im Tier?“ international einen Namen gemacht, betonte Pröll. Dieses neue Ausstellungszentrum des Landes sei ein gutes Beispiel dafür, wie sich ein Kulturbetrieb im Spannungsfeld europäischer Metropolen als regionales Flaggschiff etablieren könne. Dabei gehe es darum, sich zu Offenheit und Toleranz zu bekennen und den Weg in die Zukunft im Bewusstsein zu beschreiten, dass immaterielle Werte zunehmende Bedeutung erlangen.

Zur Kulturpolitik hielt der Landeshauptmann fest, dass eine lebendige Kulturarbeit ein wichtiger Entwicklungsmotor für das Land sei und dass Niederösterreich viel investiere, um eine lebendige Kulturszenerie zu gewährleisten. Zudem sei der Heldenberg als historischer Ort über Jahrhunderte hindurch eng mit Niederösterreich verbunden und trage das eigenständig erarbeitete kulturpolitische Profil des Landes selbstbewusst nach außen.

Abschließend umriss der Landeshauptmann das reichhaltige Schaffen der Künstler Ernst Fuchs und D. Diane und hob die Bedeutung dieser ausgeprägten und unverwechselbaren Persönlichkeiten in der österreichischen wie auch in der internationalen Kulturszenerie hervor. Beide Künstler hätten Weltformat und seien durch ihre Glaubwürdigkeit und Natürlichkeit exzellente Botschafter des Landes geworden, die Niederösterreich fest ins Herz geschlossen hätten.

Nähere Informationen: Ernst Fuchs Museum Betriebsgesellschaft, Telefon 01/914 85 75, www.ernstfuchs-zentrum.com, www.ddiane.de.


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