24.05.2007 | 10:40

Im Stift Göttweig wurde der Brunnensaal restauriert

Pröll: Wahrzeichen und Eckpfeiler im UNESCO Welterbe Wachau

„Stift Göttweig ist ein barockes Architekturjuwel, Wahrzeichen Niederösterreichs und Eckpfeiler im UNESCO Welterbe Wachau“, sagte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll zum dieswöchigen Beschluss der Landesregierung, für die Restaurierung des Brunnensaales im Stift Göttweig einen Finanzierungsbeitrag seitens des Landes in der Höhe von 125.000 Euro zu bewilligen.

Das Benediktinerstift Göttweig hat in den letzten Jahren Hand in Hand mit der Erneuerung des touristischen Angebotes auch Maßnahmen zur Sanierung der historischen Bausubstanz gesetzt. Zuletzt wurde nach dem Umbau bzw. der Erneuerung des Stiftsrestaurants sowie des Eingangsbereiches zum Stift auch der sogenannte Brunnensaal restauriert.

Der Schwerpunkt der für die Denkmalpflege relevanten Arbeiten, die mit Kosten von insgesamt 634.818,24 Euro veranschlagt sind, lag dabei auf der Sanierung des barocken Ziegelgewölbes und der Erschließung des im Saal befindlichen, etwa 80 Meter tiefen Brunnens. Zudem wurde der frühere Zugang zu dem zuvor als Depot genutzten Raum durch die Freilegung der ursprünglichen Raumstruktur wiederhergestellt. Der Brunnensaal wird nunmehr für Seminare, Kongresse, Tagungen u. a. intensiv genutzt.

Für Pröll ist die große Zahl an Denkmälern in Niederösterreich auch ein Beweis für das hohe kulturelle Niveau der Generationen vor uns. Niederösterreich verfügt heute über 1.000 Kirchen, rund 150 bestehende oder aufgehobene Klöster, rund 450 Burgen, Schlösser und Ruinen sowie über eine Vielzahl an Häusern, Höfen, Industriebauten und Kleindenkmälern: „Im Umgang mit dieser unserer Geschichte zeigt sich auch die Liebe zur Heimat“, so der Landeshauptmann abschließend.


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