16.05.2007 | 09:47

„Klingendes Österreich“ entführt in die Wachau

„Staunenswertes“ zwischen Schönbühel und Kreuzenstein

Morgen, Donnerstag, 17. Mai, wird auf ORF 2 um 20.15 Uhr eine Folge der Reihe „Klingendes Österreich“ ausgestrahlt, die sich unter dem Titel „Des Staunens wert“ der Landschaft „neben der Donau“ in der Wachau zwischen Schönbühel und Kreuzenstein widmet. Ins Bild gerückt werden dabei etwa die Kartause Aggsbach, der Dunkelsteinerwald, die Burgruine Aggstein oder auch Ruppersthal, der Geburtsort von Ignaz Joseph Pleyel. Als musikalische Mitwirkende fungieren im Rahmen dieser Sendung „Albert und seine Musikanten“, „Juligeiga“, die „Chor­Gemeinschaft Aggsbach-Arnsdorf-Schönbühel“, „Federspiel“, „SALTERINA“, der „Musikverein Stadtkapelle Traismauer“, der „Dreigesang Draxler-Monetti-Niemeczek“, Prof. Wolfgang Brunner sowie das „Spirk Trio“. Die Präsentation erfolgt wie gewohnt durch Sepp Forcher.

Niederösterreich und seine Landschaft waren in den vergangenen Jahren vermehrt Kulisse und attraktiver Filmstandort für erfolgreiche Serien und Filme. Beispiele dafür sind etwa „Donauprinzessin“, „Julia“, „SOKU Donau“ oder auch „Rudolf, der Kronprinz“. Eine Folge aus der Reihe „Universum“ widmete sich zudem erst im Vorjahr der einstigen römischen Metropole Carnuntum. Diese und andere Produktionen haben dem Land auch einen touristischen Boom insbesondere bei Gästen aus Deutschland beschert bzw. diesen verstärkt.

Generell hat das Land Niederösterreich in der jüngeren Vergangenheit im Bereich Filmförderung verstärktes Engagement an den Tag gelegt, um der Filmwirtschaft zu ermöglichen, am internationalen Filmmarkt intensiver mitzumischen. So war etwa heuer mit dem Film „Die Fälscher“, bei dem der Niederösterreicher Stefan Ruzowitzky Regie führte und der ebenfalls aus Niederösterreich stammende Karl Markovics eine der Hauptrollen spielte, erstmals ein von Niederösterreich geförderter Film bei der „Berlinale“ vertreten. Auch der Film „Kurz davor ist es passiert“, für den die österreichische Regisseurin Anja Salomonowitz den Hauptpreis des Internationalen Forums des Jungen Films – den „Caligari-Filmpreis“ – erhielt, wurde aus Mitteln der NÖ Filmförderung mitfinanziert.

Weitere von Niederösterreich geförderte Filme wurden bei den „Market Screenings“, einem der bedeutendsten Branchentreffen der internationalen Filmindustrie, durch die „Austrian Filmcommission“ präsentiert: darunter „Fallen“ von Barbara Albert, „Immer nie am Meer“ von Antonin Svoboda, „Life in Loops“ von Timo Novotny sowie „The End of the Neubacher Projekt“ von Marcus J. Carney.

Das Land Niederösterreich will das Filmschaffen auch weiterhin bewusst in den Mittelpunkt stellen und Filmproduktionen in allen Facetten mitfinanzieren. Aktuell werden pro Jahr über zwei Millionen Euro in diesen Bereich investiert, womit Niederösterreich bei der Länderfilmförderung an zweiter Stelle liegt.

Nähere Informationen: Volkskultur Niederösterreich, www.volkskulturnoe.at.


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