03.05.2007 | 13:00

Tanz- und Musiktheater mit hoher Qualität

Programm des Festspielhauses St. Pölten 2007/2008

Das Festspielhaus St. Pölten stehe dafür, nicht teure Opern-Produktionen einzukaufen, sondern auf spannendes Musiktheater mit hoher Qualität zu setzen und alte sowie neue Musik in Überschneidung mit zeitgenössischem Tanz in heutiger Form zu visualisieren, sagte Intendant Michael Birkmeyer heute, 3. Mai, bei der Präsentation des Programms 2007/2008 im Festspielhaus St. Pölten.

In der derzeit noch laufenden Saison ist die Zahl der Abonnements auf 3.008 angestiegen (plus 16 Prozent). Insgesamt werden – nach einer Hochrechnung bis Saisonende – 70.000 Besucher an 79 Eigenveranstaltungen und 33 Workshops im Festspielhaus teilgenommen haben. Die derzeitige Auslastung beträgt 84 Prozent.

An Highlights, die es im Umkreis von 500 Kilometern nur in St. Pölten geben wird, nannte der Intendant für die kommende Spielzeit u. a. Philippe Arlauds „Ring“-Fassung in dreieinhalb Stunden, eine Tanzversion der „Vier Jahreszeiten“ (inklusive „Vier Elemente“) von Sasha Waltz sowie eine „Schwanensee“-Choreografie des Aalto Balletts Essen. Insgesamt wird es 2007/2008 im Festspielhaus St. Pölten sieben Österreich-Premieren geben, darunter Haydns „Die Schöpfung“ des Leipziger Balletts und „Don Quijote“ in der Choreografie von Christian Spuck.

Weitere Höhepunkte sind ein Konzert des Mariinski-Orchesters unter Valery Gergiev, ein Auftritt des Orchestra of the Age of Enlightenment und die Fußball-Oper „Playing Away“ von Benedict Mason, die in Kooperation mit den Bregenzer Festspielen zwei Tage vor Eröffnung der Fußball-EM über die Bühne gehen wird. Die Barockopern-Schiene wird mit „Die Geburt der Göttin der Morgenröte“ in der Interpretation des Clemencic Consort u. a. fortgesetzt; das „Hörgut Neue Musik“ wird neuerlich von H. K. Gruber kuratiert. „Musik unlimted“ bringt u. a. Konzerte von Manhattan Transfer und dem Vienna Art Orchestra. Eröffnet wird die Saison am 22. September mit der Gala „Rossini e Pasta“, bei der neben der Musik auch Gerichte nach Rezepten des Komponisten dargeboten werden.

Die NÖ Tonkünstler nehmen das Jubiläum „100 Jahre Tonkünstler“ zum Anlass, den Tonkünstler-Zyklus im Festspielhaus am 8. Oktober mit dem Originalprogramm des ersten Konzertes der (Wiener) Tonkünstler aus dem Jahr 1907 zu eröffnen. Inklusive der Schiene „Tonkünstler Spezial“ umfasst das weitere Repertoire die bewährte Mischung aus klassischem Stammrepertoire, romantischen Meisterwerken und zeitgenössischer Musik.

Das Musik- und Tanzvermittlungsprogramm für Schulen, aber auch Individualbesucher, wird in seinem dritten Jahr mit dem norwegischen Ensemble BIT20 vertieft, das Einführungs- und Kompositionsworkshops für Schulklassen abhält. Mit einer niederschwelligen Preispolitik – so können Besucher bis zum Alter von 26 Jahren alle Veranstaltungen im Festspielhaus zum halben Preis sehen – wird das Ziel verfolgt, dass alle Kinder und Jugendlichen im Laufe ihrer Schulzeit mindestens einmal im Festspielhaus gewesen sind.

Nähere Informationen und das detaillierte Programm beim Festspielhaus St. Pölten unter 02742/90 80 80-222 und www.festspielhaus.at.


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