18.04.2007 | 10:05

Klimabündnis-Gemeindeforen starten am 19. April

Fünf Veranstaltungen zum Thema fruchtbarer Boden

Für Klimabündnis-Gemeinden und alle am Klimaschutz Interessierten starten am 19. April wieder die Klimabündnis-Gemeindeforen in allen Regionen Niederösterreichs. Unter dem Motto „Klimaschutz ist Bodenschutz“ widmen sich heuer insgesamt fünf Veranstaltungen dem Thema „Fruchtbarer Boden – Lebensgrundlage für unsere Gemeinde“. Dabei gibt es neben Informationen zur aktuellen europäischen Bodenschutzstrategie auch Hilfestellungen und praktische Problemlösungsmöglichkeiten für in Gemeinden auftretende Fragestellungen zur bodenschonenden Landwirtschaft.

Die Termine im Einzelnen (jeweils von 18.30 bis 21.30 Uhr): für NÖ Süd am Donnerstag, 19. April, in Pfaffstätten, für NÖ Mitte am Freitag, 20. April, in Wolfsgraben, für das Mostviertel am Dienstag, 24. April, in Ybbs, für das Weinviertel am Donnerstag, 26. April, in Spillern sowie für das Waldviertel am Freitag, 27. April, in Japons. Organisiert werden die Foren gemeinsam von der Abteilung Landentwicklung beim Amt der NÖ Landesregierung, der NÖ Dorf- und Stadterneuerung, der „umweltberatung“ Niederösterreich und dem Klimabündnis Niederösterreich.

„Boden ist ein nicht vermehrbares Gut, mit dem großzügig, oft sogar sorglos umgegangen wird. Als Standort für landwirtschaftliche Kulturen, als Lebensraum für Pflanzen, Tiere und Menschen oder als Rückhaltebereich für Niederschläge und Hochwasser erfüllen Böden wertvolle Funktionen“, hält dazu Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank fest.

Das Land Niederösterreich ist im Jahr 2003 dem Bodenbündnis europäischer Städte und Gemeinden beigetreten. Mittlerweile haben sich 39 niederösterreichische Gemeinden dem Bodenbündnis angeschlossen, um den Bodenverlust durch Erosion und Kontamination entgegenzutreten. Durch verstärkte Öffentlichkeitsarbeit und konkrete Projekte zum Bodenschutz soll Bewusstseinbildung betrieben und eine Trendumkehr erreicht werden.

In den vergangenen Jahren hat in der Landwirtschaft die Bodenverdichtung durch steigende Mechanisierung, Erhöhung der Radlasten und hohe Befahrhäufigkeit zugenommen. Außerdem erodiert der Ackerboden durch intensive Niederschläge und starke Winde immer mehr, wodurch fruchtbarer und wertvoller Oberboden verloren geht. Daher wird es immer wichtiger, die Produktions-, Filter- und Pufferwirkung der Böden für die Landwirtschaft zu erhalten.

Nähere Informationen und Anmeldung: „umweltberatung“ Niederösterreich, Telefon 02742/718 29, www.umweltberatung.at.


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