04.04.2007 | 14:10

Übernahme des Krankenhauses Klosterneuburg

Sobotka: Eingliederung in Landesklinikenholding ab 1. Jänner 2008

Im Rathaus von Klosterneuburg informierten heute, 4. April, Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka und Bürgermeister Dr. Gottfried Schuh über den aktuellen Stand der Verhandlungen betreffend die Übernahme des Krankenhauses Klosterneuburg durch das Land Niederösterreich.

„Die Vorverhandlungen wurden sehr schnell abgeschlossen, alle Hürden sind beseitigt. Ab 1. Jänner 2008 sollte das Krankenhaus Klosterneuburg in die Landesklinikenholding eingegliedert werden. Mit den Standorten Neunkirchen und Wiener Neustadt sind noch Verhandlungen zu führen, doch wir hoffen, mit allen drei Standorten zu einem positiven Ergebnis zu kommen“, betonte Sobotka.

Als Gründe, die den Standort Klosterneuburg unverzichtbar machen, nannte Sobotka einen Vertrag über die medizinische Versorgung sowie den großen medizinischen Effekt des Hauses, der für andere Regionen beispielgebend sei und Klosterneuburg zu einem wichtigen Bestandteil im Verband der Landesklinikenholding mache. Die MitarbeiterInnen des Spitals sollen zu den selben Konditionen übernommen werden wie jene der anderen Häuser. Mit künftig 17.350 Beschäftigten sei die NÖ Holding eine der größten in ganz Europa.

Zudem betonte der Landesrat, dass die Stadt Klosterneburg durch diese Übernahme finanziell entlastet würde; insgesamt betrage die Entlastung der niederösterreichischen Gemeinden durch die Auslagerung ihrer Krankenhäuser 160 Millionen Euro. Ein weiterer Vorteil der Holding sei, dass Synergien etwa beim Einkauf, bei der Gebäudeverwaltung oder auch bei der medizinischen Entwicklung genutzt werden können, so Sobotka.

Bürgermeister Schuh dankte dem Land für die Verhandlungen, die in hervorragendem Klima geführt würden. Als Zeitpunkt für den voraussichtlichen Abschluss derselben nannte er Mitte des heurigen Jahres. Die Gründe, warum man erst zum gegenwärtigen Zeitpunkt in Verhandlungen eingetreten ist, sind laut Schuh, dass man zuvor noch die Personalhoheit erhalten wollte, die „Standortsicherung“ im Vertrag noch nicht festgeschrieben gewesen sei und Abteilungen wie das Unfalldepartement, die HNO- und die Augen-Abteilung zuvor keine gesicherte „Überlebenschance“ gehabt hätten. „Wir werden eine gute Braut übergeben, mit der der Bräutigam zufrieden sein wird“, so Schuh.

Nähere Informationen: Büro LR Sobotka, Hermann Muhr, e-mail hermann.muhr@noel.gv.at, Telefon 02742/9005-12221.


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