03.04.2007 | 11:51

Beim Entsorgen von Abfällen und von Abwässern

Onodi: Gemeinden übernahmen große organisatorische Aufgabe

Die Gemeinden Niederösterreichs und ihre BürgerInnen hätten beim Vermeiden und Entsorgen von Abfällen sowie beim Entsorgen von Abwässern „eine große organisatorische Aufgabe übernommen“, sagte Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi heute, 3. April, bei einer Pressekonferenz im Landhaus in St. Pölten.

In Niederösterreich würden 23 Abfallwirtschaftsverbände und verbandsähnliche städtische Einrichtungen die Grundlage der Entsorgung bilden, erläuterte Onodi. 2005 hätte man eine Abfallmenge von insgesamt 651.316 Tonnen oder 423 Kilogramm pro EinwohnerIn verzeichnet. Die Haushalte würden dafür pro Jahr eine Gebühr von 130 bis 185 Euro entrichten. Durch die ständig steigenden Mengen und die laufend verbesserte Sortierung von Abfällen würde die Entsorgung jedes Jahr höhere Kosten verursachen.

Die Gemeinden würden durch eine vorbildliche Abfalltrennung wichtige Arbeit für den Umweltschutz leisten, meinte Onodi. Daher würden die Altstoffsammelzentren und die Bauhöfe der Kommunen, die gleichfalls einen wichtigen Beitrag zum Sammeln und Entsorgen von Abfällen und Wertstoffen leisten, auch vom Land gefördert.

Zu den wichtigsten Aufgaben der Gemeinden würden die Versorgung der Bevölkerung mit einwandfreiem Trinkwasser und die fachgerechte Entsorgung von Abwässern gehören, so Onodi weiter. 88,7 Prozent der NiederösterreicherInnen würden ihr Trinkwasser aus öffentlichen Anlagen beziehen. 88,6 Prozent seien an ein öffentliches Abwasserentsorgungsnetz angeschlossen. Daher würden die Förderungen des NÖ Wasserwirtschaftsfonds und des Bundes-Wasserwirtschaftsfonds eine besonders wichtige Hilfe für die Gemeinden darstellen. 2006 habe man bei 257 Projekten bzw. 160,1 Millionen Euro Investitionskosten Förderungen des NÖ Wasserwirtschaftsfonds in der Höhe von 23,1 Millionen Euro an Land gezogen; der Bundes-Wasserwirtschaftsfonds förderte diese Projekte mit 48,6 Millionen Euro.


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