15.03.2007 | 14:29

Spatenstich für Parkdeck beim Landesklinikum St. Pölten

Sobotka: Wichtige Verbesserung für Patienten und Personal

Seit vier Jahren sind die Bauarbeiten rund um das Landesklinikum St. Pölten in vollem Gange. Ziel des 250 Millionen Euro-Projektes ist es, bis zum Jahr 2012 ein „Gesundheitszentrum für die Zukunft“ zu schaffen. Im Dezember 2005 konnte bereits ein Zubau mit einer Geschossfläche von 26.000 Quadratmetern seiner Bestimmung übergeben werden, im Februar 2007 wurde die Dachgleiche der neuen 2. Medizinischen Abteilung gefeiert. Nun wird mit einem Parkhaus weiter in die Infrastruktur investiert, dabei entstehen 684 Parkplätze sowohl für PatientInnen als MitarbeiterInnen.

Heute, 15. März, fand der Spatenstich für dieses neue Parkdeck Mühlweg statt. Auf acht Ebenen können BesucherInnen ab August 2008 hier ihre Autos abstellen. Die Summe der einzelnen Geschossflächen, die über vier Aufzüge erreichbar sind, beträgt 24.000 Quadratmeter. Insgesamt werden 62.000 Kubikmeter Beton und fast eine Million Kilogramm Betonstahl verarbeitet – etwa soviel Stahl wie zwei Wiener Riesenräder. Dazu ist eine Schalung von 33.000 Quadratmetern nötig. Die Errichtungskosten des Parkdecks belaufen sich auf rund 8,5 Millionen Euro.

„Die erstklassige medizinische Versorgung der NiederösterreicherInnen steht im Landesklinikum St. Pölten an erster Stelle. Ausbau und Modernisierung sind notwendig, um einerseits eine flächendeckende Gesundheitsversorgung und andererseits die optimale Betreuung für jede Patientin und jeden Patienten auf höchstem Niveau „langfristig gewährleisten zu können“, meint dazu Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka. Genauso wichtig wie die medizinische Versorgung sei die Krankenhaus-Infrastruktur und damit die Erreichbarkeit dieser Leistungen, die ebenfalls gewährleistet sein müsse.

Der zweite Bauabschnitt am Landesklinikum St. Pölten, der bis 2008 abgeschlossen sein soll, nimmt immer konkretere Formen an. Neben dem Aufbau einer Zentralsterilisation entsteht derzeit an der Ostseite des Areals der Neubau der 2. Medizinischen Abteilung mit drei Ambulanz- und drei Bettengeschossen inklusive Spezialgeräten, nuklearmedizinischer und endoskopischer Ausstattung. Per Verbindungsgang wird der neue Trakt unterirdisch an das bestehende Infrastruktur- und Verkehrsnetz angegliedert.

Bis 2013 sollen die medizinischen Versorgungsschwerpunkte und übergreifenden Dienstleistungseinrichtungen in mehreren Zentren zusammengefasst sein. Auf der so genannten „Mainstreet“ werden Funktionseinheiten wie etwa ein Neuro- und Rehab-Zentrum, ein Eltern-Kind-Zentrum, ein Chirurgie-Zentrum, eine Tagesklinik, ein Diagnosezentrum, ein Logistikzentrum und ein allgemeines Gesundheitszentrum entstehen. Insgesamt investiert das Land Niederösterreich in den nächsten Jahren rund eine Milliarde Euro in den Ausbau und die Modernisierung der Spitäler.

Nähere Informationen bei der NÖ Landeskliniken-Holding, Mag. Andrea Berger, Telefon 02742/313 813-152, e-mail andrea.berger@holding.lknoe.at.


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