14.03.2007 | 16:35

Vorrangige Straßen- und Schienenvorhaben in NÖ

LH Pröll führte Gespräche mit Minister Faymann

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Die vorrangigen Infrastrukturvorhaben Niederösterreichs standen heute im Mittelpunkt eines Gespräches zwischen Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Infrastrukturminister Werner Faymann im NÖ Landhaus. Im Rahmen dieses Gespräches wurden die Standpunkte für verschiedene Projekte auf Schiene und Straße erläutert. Vorhaben, die im von Minister Faymann bis Ende März erstellten Rahmenplan Eingang finden sollen. Sowohl Pröll als auch Faymann lobten im Anschluss in einem Pressegespräch das gute und konstruktive Gesprächsklima.

Als eines der wichtigsten Vorhaben auf der Schiene nannte der Landeshauptmann den weiteren raschen Ausbau der Westbahn zwischen Wien und St. Pölten. Weitere Anliegen sind Pröll der Bau der Güterzugumfahrung (GZU) St. Pölten, der rasche Ausbau der Götzendorfer Schleife und des Marchegger Asts.

Neben dem Bau der Nord Autobahn A 5 – der Spatenstich erfolgte vor wenigen Wochen - will der Landeshauptmann auch die Planungen für den Bau bzw. Ausbau der Marchfeld Schnellstraße und der Waldviertel Schnellstraße nördlich von Hollabrunn bis zur Staatsgrenze vorantreiben. Ganz wichtig ist Pröll auch der Bau der Traisental Schnellstraße S 34.

Pröll zeigte sich überzeugt, dass der Minister diese von Niederösterreich forcierten Vorhaben „mit Ernsthaftigkeit in den Rahmenplan einarbeiten wird“. Der Semmering-Eisenbahntunnel spielte laut Pröll wie auch Fayman in diesem Gespräch nur „eine untergeordnete Rolle“. Pröll: „Die Planungen werden gänzlich neu gemacht; wir stehen hier bei der Stunde Null.“ Und Faymann ergänzte: „Auch die ÖBB sind an einer Neuplanung interessiert.“

Die Kosten für die derzeit in Bau wie auch in Planung befindlichen Straßenbauvorhaben in Niederösterreich bezifferte Faymann mit jeweils einer Milliarde Euro. Wichtig sei es nun, bei allen Straßen- und Schienenvorhaben in Österreich „die Erwartungshaltung mit dem Kassastand in Einklang zu bringen“. Unter anderem würden sich durch bessere Planungen 10 bis 20 Prozent der Kosten einsparen lassen. Zukunft habe auch das Zusammenspiel von Schiene und Wasserstraße und sorge zudem für Synergien, so Faymann. Die Kapazitätsauslastung der Wasserstraße Donau liege derzeit bei maximal sechs Prozent, hielt Pröll fest. Wichtig ist Faymann bei allen Vorhaben eine enge Abstimmung zwischen dem Bund und den Ländern. Deshalb werde es künftig weitere Gespräche geben, betonten Pröll und Faymann.


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