08.03.2007 | 13:52

Sicherung von Schutzdämmen bei Hochwasser

Plank: Gemeinsam für die Zukunft gerüstet sein

Die Sicherung von Schutzdämmen im Hochwasserfall ist das Thema einer Tagung, die heute, 8. März, in St. Pölten mit über 400 TeilnehmerInnen im Sitzungssaal des Landtages stattfindet. Die Vertreter der Feuerwehren, des Bundesheeres, zahlreicher Gemeinden und Wasserverbände diskutieren mit Wissenschaftern und Experten des Landes die Erfahrungen aus den Hochwasserkatastrophen der letzten Jahre.

Für Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank ist das professionelle Zusammenwirken von Behörden und Einsatzkräften unumgänglich, um Katastrophen bewältigen zu können: „Niederösterreichs Katastrophenschutz ist bestens organisiert, und die Einsatzkräfte verfügen über einen hervorragenden Ausbildungsstand. Dennoch müssen wir vergangene Ereignisse und deren Bewältigung genau analysieren, um daraus zu lernen und für zukünftige Katastrophenbewältigungen noch besser gerüstet zu sein. Sämtliche Einsatzorganisationen und unsere Landesverantwortlichen stehen dabei auf einem sehr hohen Standard. Miteinander gilt es, diesen zu optimieren und zum Wohle unserer Bevölkerung laufend zu verbessern.“

Die Sicherung von Schutzdämmen im Hochwasserfall stellt für Anlagenbetreiber, Einsatzorganisationen und Behördenvertreter eine hohe organisatorische und technische Herausforderung dar. Primär ist es die Aufgabe der Anlagenbetreiber, die Schutzanlagen funktionstüchtig zu halten und gegen Dammbrüche etc. zu sichern. Dafür sind die notwendigen Vorkehrungen rechtzeitig zu treffen. Extremhochwässer wie in den Jahren 2002 und 2006 sind jedoch Naturkatastrophen, die von den Gemeinden und Wasserverbänden alleine nicht mehr bewältigt werden können. In seinem Referat unterstrich Landesrat Plank die Bedeutung der Einsatzorganisationen in solchen Situationen: „Mein Dank gilt all jenen, die unter hohem persönlichen Einsatz anderen Menschen helfen. Dabei geht es nicht nur um die Katastrophe selbst, sondern auch um die vielen, meist unbemerkten Stunden, die in Vorbereitung, Ausbildung und Training für den Ernstfall investiert werden.“

Weitere Informationen: Büro LR Plank, e-mail christian.milota@noel.gv.at, Telefon 02742/9005-12701, Dipl.Ing. Martin Angelmaier, Abteilung Wasserwirtschaft, Telefon 02742/9005-14775, e-mail martin.angelmaier@noel.gv.at, www.wasseristleben.at.


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