23.02.2007 | 08:32

Lärmschutz für St. Andrä-Wördern und Langenzersdorf

Pröll: Maßnahmen sind wichtiger Beitrag für mehr Lebensqualität

Der Schutz der Anrainer vor Lärm entlang von Eisenbahnstrecken ist sowohl dem Land Niederösterreich als auch den ÖBB ein wichtiges Anliegen. Für die Wohngebiete an der Franz-Josef-Bahn in St. Andrä-Wördern sowie auf der Strecke Floridsdorf – Unterretzbach in Langenzersdorf werden nun ebenfalls Lärmschutzmaßnahmen durchgeführt. Es sollen unter anderem Schutzwände errichtet und an Gebäuden Lärmschutzfenster und –türen installiert werden.

Die Projektkosten für das Gemeindegebiet in Langenzersdorf betragen rund 4,17 Millionen Euro, wobei das Land einen Anteil von 1,042.500 Euro übernimmt. Die Gesamtkosten für die Lärmschutzmaßnahmen in St. Andrä-Wördern belaufen sich auf voraussichtlich 380.000 Euro, das Land Niederösterreich übernimmt davon 114.000 Euro. „Mit diesen Maßnahmen leisten wir einen wichtigen Beitrag für mehr Lebensqualität der Bevölkerung“, begründet Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll die Unterstützung des Landes. Ein entsprechender Beschluss wurde in der letzten Sitzung der NÖ Landesregierung gefasst.

Die Lärmschutzmaßnahmen werden auf Basis eines Übereinkommens zwischen der Republik Österreich und dem Land Niederösterreich über Planung, Durchführung, Erhaltung und Finanzierung von Lärmschutzmaßnahmen an Eisenbahnstrecken der Österreichischen Bundesbahnen im Bundesland Niederösterreich durchgeführt. Ziel dieses Vertrages ist es, in den niederösterreichischen Gemeinden Gebäude, die überwiegend der Wohnnutzung dienen, nachhaltig vor Eisenbahnlärm zu schützen. Die Umsetzung basiert auf einem Schienenverkehrlärmkataster sowie einer darauf aufbauenden gemeindebezogenen Prioritätenreihung.


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