21.02.2007 | 12:59

3. März: „Tag der offenen Tür“ in Niederösterreichs Spitälern

Pröll: Wollen zeigen, Gesundheit ist in NÖ in guter Hand

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Rund 70.000 Menschen kamen im Vorjahr zum „Tag der offenen Tür“ in Niederösterreichs Spitälern. Auch heuer besteht für die Landesbürger wieder die Möglichkeit, sich in den Spitälern über das Leistungsangebot und das Niveau der medizinischen Versorgung zu informieren. Der „Tag der offenen Tür“ findet heuer am Samstag, 3. März, statt.

Niederösterreich verfüge heute über eine leistungsfähige und effiziente Spitalsstruktur, so Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll heute in einem Pressegespräch. 24 der insgesamt 27 niederösterreichischen Spitäler befänden sich bereits in der Verantwortung des Landes, mit den restlichen drei (Klosterneuburg, Neunkirchen und Wiener Neustadt) werde derzeit verhandelt. Als realistischen Termin für den Wechsel der Rechtsträgerschaft nannte Pröll Anfang 2008.

Das Einsparungspotenzial der Gemeinden durch die Übergabe der Spitäler an das Land bezifferte der Landeshauptmann mit jährlich 100 Millionen Euro. Dazu kommen Effizienzgewinne von 16 Millionen Euro pro Jahr. Darüber hinaus werden in den nächsten Jahren in den Um- und Ausbau der Spitäler 950 Millionen Euro investiert. Erfreut zeigte sich Pröll auch über die hohe Patientenzufriedenheit mit den NÖ Krankenhäusern, die im Durchschnitt bei 91 Prozent liegt.

Nun gehe es darum, auch den Bedürfnissen der Bediensteten Rechnung zu tragen. Dazu gehören vor allem die Aus- und Weiterbildung. Von den insgesamt 15.000 Bediensteten der Landesspitäler sind rund 2.000 Ärzte, weitere 7.000 sind im Pflegebereich tätig. Alljährlich werden laut Pröll in den Landesspitälern rund 116.000 Operationen durchgeführt.

Ein klares Bekenntnis gab der Landeshauptmann auch zur Erhaltung der Spitalsstandorte in Niederösterreich ab. „In Niederösterreich wird kein einziger Standort geschlossen“, so Pröll. Auch die Betriebsvereinbarungen seien – mit Ausnahme der Spitäler St. Pölten und Krems (hier haben 8 von 9 Abteilungen zugestimmt) – abgeschlossen. „Und welche andere Berufsgruppe könne schon auf eine Gehaltserhöhung von über 10 Prozent verweisen?“, so Pröll.

Für den NÖGUS-Vorsitzenden, Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka, soll der „Tag der offenen Tür“ auch dazu beitragen, den Umgang mit der eigenen Gesundheit zu schärfen. Für die Weiterbildung der Ärzte seien 2 Millionen Euro reserviert. Ein besonderes Anliegen ist ihm auch die Gesundheitsvorsorge.

Die Initiative „Tag der offenen Tür“ werde auch von der NÖ Ärztekammer unterstützt, so deren Präsident, Dr. Lothar Fiedler. Für ihn hätten auch kleinere Spitäler die gleichen Aufgaben zu erfüllen wie die großen.


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