21.02.2007 | 10:31

NÖ Erfolge bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin

Pröll: Verstärktes Engagement in Filmförderung

Die Internationalen Filmfestspiele in Berlin sind aus der Sicht Niederösterreichs sehr erfreulich zu Ende gegangen: Mit „Die Fälscher“ unter der Regie des Niederösterreichers Stefan Ruzowitzky war erstmals ein von Niederösterreich geförderter Film im offiziellen Wettbewerb der Berlinale vertreten. Basierend auf einer wahren Begebenheit, geht es in diesem packenden Drama um den Kampf ums Überleben und gegen das eigene Gewissen im KZ Sachsenhausen. In einer der Hauptrollen überzeugte der Niederösterreicher Karl Markovics, Niederösterreich-Premiere des Films wird am 19. März im Cinema Paradiso in St. Pölten sein, Karl Markovics wird dabei anwesend sein.

Den Hauptpreis des Internationalen Forums des Jungen Films, den Caligari-Filmpreis, bekam die österreichische Regisseurin Anja Salomonowitz für ihren Film „Kurz davor ist es passiert“, der ebenfalls aus Mitteln der NÖ Filmförderung mitfinanziert wurde. Weitere von Niederösterreich geförderte Filme wurden bei den „Market Screenings“, einem der bedeutendsten Branchentreffen der internationalen Filmindustrie, durch die „Austrian Filmcommission“ präsentiert: darunter „Fallen“ von Barbara Albert, „Immer nie am Meer“ von Antonin Svoboda, „Life in Loops“ von Timo Novotny sowie „The End of the Neubacher Projekt“ von Marcus J. Carney.

„Das verstärkte Engagement Niederösterreichs in die Filmförderung während der letzten Jahre macht es der Filmwirtschaft möglich, auch am internationalen Filmmarkt verstärkt mitzumischen. Deren Erfolge bestärken uns, den eingeschlagenen Weg auch in Zukunft fortzusetzen“, sagt dazu Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll.

Laut Leitung der Berlinale sind mehr als 19.000 Akkreditierte aus 127 Ländern, darunter 4.000 Journalisten, zum Festival gekommen. Rund 430.000 Kinobesuche sind gezählt worden, davon sind rund 200.000 Tickets ans Publikum gegangen. Insgesamt sind 373 Filme in 1.190 Vorführungen gezeigt worden.

Nähere Informationen bei der Abteilung Kultur und Wissenschaft des Amtes der NÖ Landesregierung unter 02742/9005-13110, Mag. Angelika Wild.


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