14.02.2007 | 12:11

Streetwork und Mobile Jugendarbeit in Niederösterreich

Bohuslav: Junge Menschen in ihren Lebenswelten abholen

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Streetwork/Mobile Jugendarbeit Österreich (BAST) veranstaltete kürzlich in Reichenau an der Rax ihre alljährliche Fachtagung für SozialarbeiterInnen aus dem gesamten Bundesgebiet. Im Beisein von Landesrätin Dr. Petra Bohuslav wurden heute, 14. Februar, beim Verein Mobile Jugendarbeit (MOJA) in Wiener Neudorf die Ergebnisse der Arbeitsgruppen vorgestellt. Im Rahmen der Präsentation wurde sowohl eine Bilanz über die Aktionen und Entwicklungen der vergangenen Jahre gezogen als auch ein Ausblick in die Zukunft der Jugendarbeit in Niederösterreich gewährt. Dabei spannte sich der Themenbogen von „Mobile Jugendarbeit bei der Europameisterschaft 2008“ bis zu „Prostitution – Auftrag für Streetwork?“ und „Qualitätssicherung und österreichweite Streetwork-Standards“.

„Mobile Jugendarbeit bietet Beratung und Betreuung für Jugendliche, um besonders präventiv zu helfen, so lange noch keine großen Probleme aufgetreten sind“, betonte Bohuslav. Die NÖ SozialarbeiterInnen würden die jungen Menschen direkt in ihren unmittelbaren Lebenswelten abholen. In diesem Zusammenhang leiste Streetwork und Mobile Jugendarbeit in Niederösterreich wertvolle Arbeit, sensibilisiere die Eltern und bereite die Jugend auf das spätere Leben vor.

Die Existenz einer mobilen Jugendarbeit stellt für Bohuslav eine wichtige Anlaufstelle für Jugendliche dar. Die Probleme vieler Kinder und Jugendlicher würden oft viel zu spät erkannt werden. Deshalb sei es wichtig, die jungen Menschen dort aufzusuchen, wo sie den Alltag verbringen – in Diskotheken, Parks, Bahnhöfen und Fußgängerzonen.

In Niederösterreich existiert ein flächendeckendes Angebot von Jugendberatungsstellen, die hauptsächlich im Bereich der Prävention arbeiten. Der Verein Tender hat in Wiener Neudorf seinen Standort und betreut die Gemeinden des Bezirkes Mödling. Bei der Mobilen Jugendarbeit (MOJA) liegt der Schwerpunkt auf der Kooperation mit den örtlichen Jugendzentren.

Nähere Informationen: www.moja.at.


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