12.02.2007 | 13:30

54. „Wintertagung“ des Ökosozialen Forums gestartet

Plank: Maßnahmen von Bund und Ländern stärken ländlichen Raum

Zum mittlerweile 54. Mal lädt das „Ökosoziale Forum“ zur so genannten „Wintertagung“, bei der sich Interessierte über aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Agrarpolitik, Agrarhandel und landwirtschaftliche Praxis informieren können. Die diesjährige Tagung wurde heute, 12. Februar, an der Universität Wien eröffnet; noch bis 16. Februar geht es danach in Hollabrunn, St. Florian, Hatzendorf und Aigen im Ennstal um das Thema „Globalisierung und Urbanisierung – Herausforderungen und Konsequenzen“. Im Rahmen des heutigen Eröffnungstages kam u. a. auch Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank zu Wort, der auf das Thema „Urbanisierung – Ihr Einfluss auf den ländlichen Raum“ einging.

Österreich setze seit Jahren gezielte Maßnahmen zur Stärkung des ländlichen Raumes. Neben der Stärkung der Landwirtschaft bildeten dabei auch die Sicherung von Arbeitsplätzen und der Nahversorgung sowie der Erhalt bäuerlicher Familienbetriebe wichtige Schwerpunkte. Aus agrarpolitischer Sicht liege der Schwerpunkt der Maßnahmen zur Stärkung des ländlichen Raumes auf der Unterstützung von Investitionen mit Zukunftschancen wie etwa im Bereich ‚Erneuerbare Energie’, betonte dabei Plank.

Ökoenergie ist auf Grund internationaler Entwicklungen nicht nur ein Gebot der Stunde, sondern auch ein wichtiger regionaler Wertschöpfungsfaktor.“ Sowohl Bund als auch Länder würden mit ihren Maßnahmen nicht nur die Landwirtschaft, sondern auch den ländlichen Raum insgesamt stärken. Dabei werde die Zusammenarbeit über alle politischen und wirtschaftlichen Sektoren immer wichtiger, so Plank.

Die Wintertagung des Ökosozialen Forums Österreich stellt die traditionsreichste Informationsveranstaltung des Agrarsektors in Österreich dar. Die Tagung wird jeden Februar eine Woche lang abgehalten und beschäftigt sich einerseits mit aktuellen produktionsbezogenen Themenstellungen und andererseits mit agrarpolitischen Rahmenbedingungen in der Landwirtschaft. Die ReferentInnen und TeilnehmerInnen kommen aus allen Bereichen von Politik und Wirtschaft, Land- und Forstwirtschaft sowie Lehre und Forschung.

Nähere Informationen: Ökosoziales Forum Österreich, Michaela Hickersberger, Telefon 01/533 07 97-29, www.oesfo.at.


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