06.02.2007 | 14:29

Jahresprogramm der Kunsthalle Krems

Von japanischer Kunst bis zur Eröffnung des Frohner Forums

Die Kunsthalle Krems startet ihr Ausstellungsprogramm 2007 mit einer groß angelegten Japan-Schau: „Japan. Meiji-Kunst und Japonismus von Van Gogh bis Schiele“ (25. Februar bis 3. Juni) zeigt neben Meisterwerken der Meiji-Ära und des japanischen Fachholzschnittes auch den Einfluss Japans auf die europäische Kunst.

Vom 11. März bis 3. Juni folgt unter dem Titel „In den Räumen der Kunsthalle Krems“ ein aktueller Werküberblick der Geschwister Christine und Irene Hohenbüchler, ehe „Zigeunerbilder. Die Darstellung der Roma in der bildenden Kunst“ vom 17. Juni bis 2. September einen Bogen von Giacomo Francesco Cipper über Goya bis hin zu Pettenkofen, Romako und Otto Mueller spannt. Zeitgleich schlagen unter dem Titel „Rroma“ Bilder des Fotografen Yves Leresche, im Juni und Juli artist-in-residence in Krems, eine Brücke zur Gegenwart.

Ebenfalls noch vor dem Sommer wird eine Ausstellung mit eigens für Krems konstruierten Lichtskulpturen von Brigitte Kowanz eröffnet – „VO LUMEN“ ist vom 17. Juni bis 16. September zu sehen. Im Herbst werden in Krems dann erstmals in Europa Meisterwerke brasilianischer Malerei des 19. Jahrhunderts gezeigt: „Brasilien. Von Österreich zur Neuen Welt“ weist mit Reisebildern von Thomas Ender und der Geschichte einer großen Brasilien-Expedition anno 1817 auch speziellen Österreich-Bezug auf (16. September bis 17. Februar 2008).

Die letzten beiden Ausstellungen des Jahres 2007 widmen sich – jeweils vom 14. Oktober bis 17. Februar 2008 – dem „Spiegelkabinett“ mit Skulpturen des u. a. mit dem Grazer „Uhrturmschatten" bekannt gewordenen Künstlers Markus Wilfling sowie dem 60. Geburtstag von Wolfgang Denk. In „Bild-Werke 1997 – 2007“ werden dabei selten gezeigte Werke des Begründers der Kunsthalle Krems präsentiert.

In der Factory der Kunsthalle Krems ist die erste Vernissage des Jahres ebenfalls für 24. Februar angesetzt: In „Stahl-Zeit“ zeigt der in Deutschland geborene und in Frankreich lebende Künstler Robert Schad Vierkantstahl-Skulpturen in vom menschlichen Körper inspirierten Formen (bis 15. April). Pélagie Gbaguidi, eine im Senegal geborene und heute in Brüssel lebende Künstlerin, die von April bis Juni artist-in-residence in Krems ist, präsentiert Arbeiten zum „Code Noir“ von Ludwig XIV. aus dem Jahr 1685 (22. April bis 10. Juni).

Vom 17. Juni bis 5. August steht in der Factory „Die Ordnung der Zeit“ im Mittelpunkt – unter diesem Titel werden Arbeiten der in Wien geborenen Künstlerin Barbara Höller, u. a. 1987 mit dem Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich ausgezeichnet, gezeigt. Das „Offene Atelier“ vom 12. August bis 30. September umfasst Installationen des Performance-Duos „Das Archiv“, die Schweizerin Sabine Kaeser und der Deutsche Thomas J. Hauck sind im August und September auch artists-in-residence in Krems. Zuletzt thematisiert der als Bananensprayer bekannt gewordene deutsche Künstler Thomas Baumgärtel vom 14. Oktober bis 17. Februar 2008 in „Bilder vom Krieg“ die Gräueltaten des NS-Regimes.

Schließlich sind in dem ebenfalls von der Kunsthalle Krems bespielten Frohner Forum in der Minoritenkirche unter dem Titel „Stationen“ als erste Ausstellung Werke Adolfs Frohners aus 50 Jahren zu sehen (30. September bis 11. November). Es folgt „Rund um den Aktionismus: Die 60er-Jahre“ (25. November bis 2. März 2008).

Nähere Informationen bei der Kunsthalle Krems unter 02732/90 80 10, e-mail office@kunsthalle.at und www.kunsthalle.at, bzw. bei der Factory der Kunsthalle Krems unter 02732/90 80 10-42, e-mail factory@kunsthalle.at und www.factory.kunsthalle.at.


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