12.01.2007 | 08:47

Telefonische Betreuung von Patienten mit Herzschwäche

Sobotka: Bestmögliche wohnortnahe Versorgung

Am Landesklinikum Krems nahm mit Jahresbeginn das Projekt „Telefonische Betreuung von Patienten mit Herzschwäche“ der NÖ Gesundheitsplattform nach zweimonatiger Probezeit den Vollbetrieb auf. Dank der offensiven Partnerschaft mit den Krankenkassen seien derzeit in Niederösterreich 7 Projekte im Rahmen des Reformpoolprozesses im Laufen; alle diese Projekte wie die telefonische Nachbetreuung bei der kardiologischen Versorgung seien aus einer Hand finanziert und dienten der bestmöglichen wohnortnahen Versorgung sowie einer mit der Qualitätssteigerung einhergehenden ökonomischen Verbesserung zum Nutzen der Patienten, betonte Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka bei der gestrigen Präsentation des Projektes in Krems: „Was dem Patienten nutzt, nutzt auch dem Steuerzahler.“

Betreut werden sollen in diesem Projekt 200 PatientInnen des Landesklinikums Krems, die wegen Herzschwäche in stationärer Betreuung waren. Sie werden nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus regelmäßig telefonisch kontaktiert und über ihr Befinden und einzelne Parameter, wie beispielsweise Gewichtszunahme, befragt.

Dieser regelmäßige telefonische Kontakt trägt dazu bei, den Patienten wiederholte Spitalsaufenthalte zu ersparen und trotzdem erstklassige medizinische Betreuung zu gewährleisten. Nach Schätzungen sind in Niederösterreich rund 4.500 Menschen von chronischer Herzschwäche betroffen. Bewährt sich das Kremser Projekt, ist eine Ausweitung auf ganz Niederösterreich vorgesehen. Das Einsparungsvolumen wird in Krems mit 64.000 Euro beziffert.

Nähere Informationen beim Landesklinikum Krems unter 02732/804-4281 oder 0676/424 35 95, Barbara Karner, e-mail presse@krems.lknoe.at, bzw. beim NÖGUS unter 02742/906 10-713, Mag. Renate Gamsjäger.


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