16.10.2006 | 14:38

Tschechen und Slowaken geben in Niederösterreich viel Geld aus

Aktuelle Studie belegt hohes Konsumpotenzial der Nachbarn

Tschechen und Slowaken geben bei ihren Aufenthalten in Niederösterreich im Allgemeinen weit mehr Geld aus, als man erwarten würde. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Auftrag der NÖ Wirtschaftskammer vom Marktforschungsinstitut Fessel GfK durchgeführte Kaufkraftstromanalyse. Befragt wurden dabei jeweils 1.500 Haushalte in Südböhmen, Südmähren sowie in der Westslowakei. Demnach haben im vergangenen Jahr in Niederösterreich 36 Prozent der Tschechen und ein Viertel der Slowaken Waren und Dienstleistungen im Gegenwert von 50 bis 300 Euro eingekauft. Rund 16 Prozent der Tschechen und 22 Prozent der Slowaken gaben sogar zwischen 300 und 2.500 Euro aus. Hoch im Kurs stehen bei den Nachbarn vor allem Lebensmittel, aber auch Sportartikel, Sportbekleidung, Schuhe oder Lederwaren.

Die Qualität der Einkaufsmöglichkeiten hierzulande wird von Tschechen und Slowaken hoch eingeschätzt. 58 Prozent der befragten Slowaken sind der Meinung, man könne in Österreich besser einkaufen als daheim, bei den Tschechen sind es 27 Prozent. Mehr als die Hälfte der Tschechen sowie jeder dritte Slowake stuft die Qualität der Einkaufsmöglichkeiten im eigenen Land gleich gut ein wie in Österreich.

Erheblichen Aufholbedarf hat Niederösterreich demnach bei den Nachbarn in Bezug auf seinen Bekanntheitsgrad. Denn obwohl neun von zehn Tschechen bzw. Slowaken schon einmal in Niederösterreich gewesen sind, wird das Bundesland bei der Frage nach spontanen Assoziationen mit Österreich überhaupt nicht erwähnt. „Wien“ und „Alpen“ lauten hier die meist genannten Begriffe.

Nähere Informationen: http://wko.at/noe, www.gfk.at.


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