29.09.2006 | 08:57

Spatenstich für Bahnüberführung Kirchstetten

Pröll: Wichtig für Verkehrssicherheit, Lebens- und Standortqualität

Gestern erfolgte der Startschuss für den Bau der neuen Bahnüberführung in Kirchstetten im Bezirk St. Pölten-Land. Derzeit befinden sich in Kirchstetten zwei Eisenbahnkreuzungen der ÖBB Westbahn. Durch die langen Schließzeiten kam es in diesen Bereichen immer wieder zu Staubildungen. Aus diesem Grund hat sich das Land Niederösterreich gemeinsam mit der Marktgemeinde Kirchstetten und den ÖBB entschlossen, die Bahnübergänge mit der Landesstraße L 2297 und mit der Gemeindestraße aufzulassen. Als Ersatz dafür wird die Landesstraße L 2297 umgelegt und über die Bahnstrecke geführt.

Geplant ist, die Landesstraße L 2299 in Richtung Paltram zu verlegen und die Gemeindestraße nach Pettenau neu zu errichten. Die dabei entstehende neue Straße ist gleichzeitig auch ein Hochwasserschutz für diesen Raum nördlich der Westbahn. Es werden Retentionsräume geschaffen.

Die neue Landesstraße L 2297 beginnt an der Landesstraße L 129 westlich des Bahnhofes von Kirchstetten mit einem Kreisverkehr und führt in Richtung Norden, quert dann die Westbahnstrecke und schwenkt in nordwestlicher Richtung parallel zur Bahn ein und mündet in einem weiteren Rechtsbogen in die alte Trasse der Landesstraße L 2297. Herzstück der neuen Straßenverbindung ist die rund 26 Meter lange Bahnbrücke.

"Diese neue Bahnüberführung wird zu mehr Verkehrssicherheit und Lebensqualität in der Region beitragen", betonte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll. Schließlich seien die derzeitigen Schranken an diesen Eisenbahnkreuzungen täglich durchschnittlich rund 6 Stunden geschlossen. Diese Situation solle durch die Verwirklichung dieses Projektes bald der Vergangenheit angehören. Zusätzlich werde die neue Bahnüberführung auf Grund der wegfallenden Wartezeiten auch für eine Abgasreduktion sorgen.

Für den Landeshauptmann wird mit dem Ausbau des Verkehrsnetzes auch die Wettbewerbsfähigkeit im Land gestärkt. Bei der Realisierung des vorliegenden Projektes komme es durch die erhöhte Auftragslage zudem zu einer zusätzlichen Belebung der örtlichen Wirtschaft.

Die Gesamtbaukosten für dieses Projekt belaufen sich auf rund 3,7 Millionen Euro, wobei 1,8 Millionen Euro vom Land Niederösterreich, 1,3 Millionen Euro von den ÖBB und 600.000 Euro von der Marktgemeinde Kirchstetten getragen werden. Mit der Fertigstellung der Arbeiten ist im Oktober 2007 zu rechnen.

Nähere Informationen: NÖ Straßendienst, Ing. Markus Hahn, Telefon 02742/9005-14737.


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