17.10.2006 | 15:43

Land bewilligt 1,9 Millionen Euro für neun Biomasse-Projekte

Plank: Investitionsvolumen von über 20 Millionen Euro

Die NÖ Landesregierung hat nach Angaben von Landesrat Josef Plank in ihrer heutigen Sitzung Landesmittel in der Höhe von 1,9 Millionen Euro für insgesamt neun Biomasse-Fernwärme- bzw. Biomasse-Abwärmeprojekte bewilligt. „Damit werden erneut mehr als 20 Millionen Euro Investitionen in erneuerbare Energieträger getätigt. Mit den Kofinanzierungsmitteln des Bundes in einer Höhe von 2,8 Millionen Euro unterstützen wir diese Energie der Zukunft mit insgesamt 4,7 Millionen Euro“, berichtet Plank.

Besonderes Augenmerk wird auf die umfassende Energienutzung bei bestehenden Heizkraftwerken gelegt, wie etwa die Abwärmenutzungen aus dem Heizwerk Tribuswinkel für die Fernwärmeversorgung von Baden, jener der OMV für Mannswörth sowie aus dem Heizkraftwerk Amstetten. Daneben werden die Biomasse-Fernwärmeversorgung Stockerau, Braunshof-Euratsfeld, Dürnkrut, Melk, Tulln und Maria Taferl mit Landes- und Bundesmitteln unterstützt.

„Vor allem auf die Versorgung größerer Städte wird nun besonderes Augenmerk gelegt. Ziel ist dabei eine möglichst autarke Wärmeversorgung auf Basis erneuerbarer Energieträger. So werden beispielsweise Tulln mit 700.000 Euro und Stockerau mit 564.000 Euro von Landesseite unterstützt“, so Plank.

In Niederösterreich sind bereits über 300 Biomasseanlagen in Betrieb, die in erster Linie Wärme, aber zunehmend auch Strom produzieren. Auch die vor zwei Jahren gestartete Stromerzeugung aus Biogas hat sich zu einem Erfolgsmodell entwickelt: Bereits 65 Anlagen sind in Betrieb, mehr als 50 weitere Anlagen wurden bewilligt. „Das Land Niederösterreich hat sich zum Ziel gesetzt, längerfristig 50 Prozent des Energiebedarfes aus erneuerbaren Rohstoffen zu produzieren. Wir sind am besten Weg dorthin“, betont Plank.

Weitere Infos: Büro LR Plank, e-mail christian.milota@noel.gv.at, Telefon 02742/9005-12701.


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