23.08.2006 | 09:46

NÖ Brandschadenstatistik 2005

Rückgang der Brandfälle und der Schadenssumme

Die kürzlich veröffentlichte Statistik 2005 der Landesstelle für Brandverhütung zeigt, dass sich auch im Vorjahr die Anzahl der Brandfälle wieder verringert hat. Auch die Gesamtschadenssumme ist beträchtlich gesunken;

Waren es 2004 noch 1.768 Brandfälle, die einen Schaden von über 60 Millionen Euro verursacht haben, waren es im Vorjahr 1.634 Brandfälle mit einer Schadenssumme von 42 Millionen Euro, was aber auch zum Teil dadurch zu erklären ist, dass einige Unternehmen bei einem nicht in Österreich ansässigen Versicherungsunternehmen versichert sind.

Keine Änderung ist bei den Brandursachen zu erkennen, die häufig als Folge von Sorglosigkeit entstehen. Fast die Hälfte aller Brandfälle betrifft die Risikogruppe Zivil, also die privaten Haushalte, die 794 Brandfälle zu verzeichnen hatten. Weiters waren 240 Brandfälle auf atmosphärische Energie zurückzuführen, 218 auf offenes Licht bzw. Feuer, und bei knapp 600 Brandfällen blieb die Zündquelle unbekannt. Die Anzahl der Fälle von Brandlegung betrug im vergangenen Jahr 25, im Jahr davor waren es 42.

Die NÖ Landesstelle für Brandverhütung ist heuer in die neue NÖ Landesfeuerwehrschule nach Tulln übersiedelt. Insgesamt stehen jetzt acht Mitarbeiter der Landesstelle telefonisch und persönlich für brandschutztechnische Beratungen zur Verfügung.

Weitere Informationen: NÖ Landesstelle für Brandverhütung, Telefon 02272/619 10, e-mail office@noe-brandverhuetung.at, www.brandverhuetung-noe.at.


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