12.12.2006 | 09:57

„Regionsbeirat“ tagt im Klimabündnis-Info-Zentrum von Stupava

Tagung im Zeichen erneuerbarer Energien und der Energieeffizienz

Im September dieses Jahres hat die Partnerorganisation der von Umwelt-Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank mitgetragenen Initiative „Klimabündnis grenzenlos“ im slowakischen Stupava ein grenzüberschreitendes Informationszentrum eröffnet. Morgen, Mittwoch, 13. Dezember, findet in diesem Zentrum ein „Regionsbeirat“ statt, der ganz im Zeichen der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz steht und sich mit den Themen Passivhaus, Biogas, Pflanzenöl und Elefantengras beschäftigt. Auch österreichische ExpertInnen werden referieren.

Die Veranstaltung soll unter anderem einen nachhaltigen Impuls zu einer Gesetzesanpassung in der Slowakei geben, damit auch dort der Einsatz von Pflanzenöl in Fahrzeugen möglich ist. CO2-Bilanzen der Marchfeldgemeinden haben gezeigt, dass der Einsatz von Pflanzenöl die CO2-Emissionen sehr stark reduzieren würde.

Das Projekt „Klimabündnis grenzenlos“ wurde im Jänner 2005 in Waidhofen an der Thaya gestartet. An dem für die Dauer von zwei Jahren angelegten Projekt sind inzwischen 64 Gemeinden in Tschechien, der Slowakei und in Niederösterreich beteiligt. Konkret handelt es sich um Gemeinden in den Regionen „Zukunftsraum Thayaland“ bzw. „Mikroregion Slavoniko“, „Land um Laa“ bzw. „Mikroregion Hrusovansko“ und „Region Marchfeld“ bzw. „Untere Zahorie“. Ziel des Projektes war es, mitzuhelfen, dass die klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen bis zum Jahr 2010 um 50 Prozent reduziert werden, dass der Regenwald erhalten wird und dass Klimabündnispartner im Amazonasgebiet die nötige Unterstützung erfahren.

Die Initiative fand im Herbst dieses Jahres nach insgesamt 30 grenzüberschreitenden Veranstaltungen, die von über 600 Personen besucht wurden, in den drei beteiligten Regionen im Rahmen von großen Festen ihren Abschluss. In den beiden Projektjahren waren über 25 Gemeindeprojekte entwickelt worden, an denen zum Teil auch nächstes Jahr noch gearbeitet wird. In jeder Region konnten zudem neue Zukunftsperspektiven für Klimaschutzmaßnahmen eröffnet werden, die die Regionen auch weiterhin beschäftigen werden.

Nähere Informationen: „die umweltberatung“ Niederösterreich, Projekt „Klimabündnis grenzenlos“, Telefon 02742/71829, e-mail niederoesterreich@umweltberatung.at, www.klimabuendnis-grenzenlos.at.


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