14.12.2006 | 12:47

Ausgezeichnete Ideen beim „Genius 2006“

Rund 70 Einreichungen aus den unterschiedlichsten Bereichen

Bereits zum 6. Mal war das RIZ heuer im Auftrag des Landes Niederösterreich mit dem „Genius“-Wettbewerb auf der Suche nach innovativen Ideen. Aus rund 70 Einreichungen der verschiedensten Bereiche wurden gestern, 13. Dezember, im Technologie- und Forschungszentrum Wiener Neustadt 16 Projekte mit Geldpreisen im Gesamtwert von 25.000 Euro prämiert.

Den ersten Platz sicherten sich zwei Einreicher: Das Projektteam um Markus Kargl mit einem neuartigen „Bluetooth-Zutrittssystem via Mobiltelefon“ und Dipl.Ing. Andreas Kainz mit seiner „Decke für Installationen“. Das Bluetooth-Zutrittssystem ist ein „elektronischer Schlüssel“, der über das Handy automatisch Zutrittsberechtigten Tür und Tor öffnet. Die „Decke für Installationen“ soll vor allem bei Altbausanierungen oder Bürogebäuden kommen. Beide Gewinner freuten sich über 5.800 Euro.

Auch der zweite, mit 3.600 Euro dotierte Platz ging an zwei Projekte, nämlich „Hybacc – Hybridisierungsbeschleuniger für Biochips“ (von einem Team aus dem Forschungszentrum Seibersdorf) und „Microcavity terahertz quantum-cascade lasers“ von Dr. Gernot Fasching. „Hybacc“ ermöglicht beschleunigte DNA-Analysen, während Fasching an der Entwicklung eines tieffrequenten Lasers arbeitete.

Jeweils ein Genius-Sonderpreis ging an „FRUYOU“ von Dr. Reinhard Mösl, „Türspreitze“ von Jerome Ortner, „HoverMouse“ von Leonard Leiter, „Portable Tourist Guide“ von Charn-Tieng Lai und Louis Pan sowie „Fernhilfe für sehbehinderte Computerbenutzer“ von David Sterr und Josef Schwingshackl.

Den Leistungen von Jugendlichen wurde mit der Kategorie „Schülerförderpreis“ Rechnung getragen. So freuten sich Markus Steinböck und Manuel Laber (Projekt „Wasserhahn mit integriertem Seifenspender“) sowie Johann Scharinger und Armin Niebauer (Projekt „Bio-Kultivierer“) über jeweils 350 Euro. Ein Preisgeld in der Höhe von 300 Euro erhielten Magdalena Wihsböck und Katharina Egger („Dance Music Identification“), Gernot Gstettner und Christoph Spiegl („Metallurgisch/Technologische Untersuchung verschiedener Maschinenmesserstähle“), Martin Weinkopf und Stefan Berghuber („Seismograph mit Internetschnittstelle“), Julian Hirczy („Hybrid-Turbolader“) sowie Simon Hinterplattner, Gernot Pöchgraber und Paul Schörghofer („Businesscase: Gründung eines Zentrums für Karosserie- und Lackarbeiten“).

Weitere Informationen: Mag. (FH) Petra Wurzer, Telefon 02622/263 26-106, http://genius.riz.at.


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