18.10.2006 | 15:24

„Venennetzwerk Waldviertel“ am Landesklinikum Gmünd gegründet

Folgekrankheiten von Venenerkrankungen sollen reduziert werden

Allein im Waldviertel leiden rund 40.000 Menschen unter Krampfadern und anderen Venenerkrankungen. Vor diesem Hintergrund wurde am Landesklinikum Waldviertel Gmünd im Frühjahr die medizinische „Initiative Venenkreis“ gegründet, die sich vor allem mit der Aufklärung in diesem Bereich befasst. Zusätzlich wurde von den ExpertInnen kürzlich das neue „Venennetzwerk Waldviertel“ ins Leben gerufen, das sich eingehend mit den bisher bereits entstandenen Problemfällen beschäftigt.

Die „Initiative Venenkreis“ hat sich zum Ziel gesetzt, die schwerwiegenden Folgen von Venenproblemen wie etwa Beingeschwüre, Venenentzündungen, Thrombosen oder auch Lungenembolien, die immerhin bei zehn Prozent der PatientInnen auftreten, zu reduzieren. Das neue „Venennetzwerk Waldviertel“ hat zudem die Aufgabe, Venenprobleme schwerpunktmäßig für das Waldviertel diagnostisch und therapeutisch zu betreuen. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt ist die enge Zusammenarbeit mit HausärztInnen, Heimkrankenpflege und Pflegeheimen, durch die eine effiziente Weiterbehandlung gewährleistet werden soll.

In der Nachbehandlung konnte das Venenteam bereits einen großen Erfolg verzeichnen: Durch die Zusammenarbeit mit allen niederösterreichischen Versicherungsträgern ist es gelungen, ein Verbandstoffdepot einzurichten. Dadurch wird eine Verbesserung der Wundversorgung sichergestellt, da nun sowohl langwierige Ansuchen als auch lange Wartezeiten vermieden werden können.

Nähere Informationen: Landesklinikum Waldviertel Gmünd, Melanie Vitovec, Telefon 02852/525 25-5413, e-mail presse@gmuend.lknoe.at.


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