10.08.2006 | 13:38

Rund 2.500 Kriminaldelikte in NÖ weniger als im Vorjahr

Prokop: Gute Zusammenarbeit mit den Nachbarländern

In der Sicherheitsdirektion Niederösterreich präsentierte Bundesministerin Liese Prokop heute mit Sicherheitsdirektor Dr. Franz Prucher und Landespolizeikommandant-Stv. Franz Popp die aktuelle Kriminalstatistik Österreichs. Dabei wurde vor allem für das Land Niederösterreich der Zeitraum Jänner bis Juli 2006 mit dem Vorjahr verglichen.

In Niederösterreich ist die Anzahl der Kriminaldelikte um 5,1 Prozent gesunken, damit hat sich gezeigt, dass die eingeschlagenen Projekte und Strategien anhaltend ihre Wirkung zeigen. „Die Spitze des Kriminalitätsrückgangs liegt in Ostösterreich, was neben der hervorragenden Arbeit der Exekutive auch auf die gute Zusammenarbeit mit den Nachbarländern zurückzuführen ist“, so Prokop. Als wichtig empfindet Prokop, dass Delikte wie Diebstähle und Einbrüche, die das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung am stärksten beeinflussen, zurückgegangen sind.

So gab es um rund 15 Prozent weniger Einbruchsdiebstähle in Wohnungen und Einfamilienhäuser in Niederösterreich. „Der Schwerpunkt wurde hier auf die Verfolgung und die Prävention gelegt“, so Prokop. Österreichweit waren es Ende Juli im Vergleich zum Vorjahr um 13.000 Straftaten weninger, Haus- und Wohnungseinbrüche sind um 10,3 Prozent (rund 7.000), Einbrüche in Autos um 21,6 Prozent (rund 4.300) und Autodiebstähle um 39 Prozent (rund 1.600) zurückgegangen.

„Österreich zählt zu den Top 3 der sicheren Länder, dies ist wichtig für die Lebensqualität und soziale Sicherheit der Bürger sowie die Standortqualität für Firmen und Unternehmen. Aber wir dürfen uns nicht ausruhen und müssen den Verbrechern weiter das Leben schwer machen“, so die Bundesministerin.

Sicherheitsdirektor Dr. Prucher präsentierte nicht nur die aktuelle Statistik, sondern gab auch einen Einblick in die Arbeit des letzten sechs Monate. „Im letzten halben Jahr konnten schwere Serieneinbrecher wie ein 35-jähriger Rumäne verhaftet werden, der für 71 Einbruchsdiebstähle mit einer Schadenssumme von über 223.000 Euro verantwortlich war“, so Prucher.

Landespolizeikommandant-Stv. Popp erklärte, dass durch die gute Teamarbeit z. B. von der „SOKO Georgier“ in Niederösterreich 13 Tätergruppen zerschlagen werden konnten, wobei die 52 Tatverdächtigen in Haft genommen wurden, denen über 300 Einbrüche zur Last gelegt werden.

Weitere Informationen: Manuela Groiss, Telefon 02742/207-6220, e-mail sid-n-oeffentlichkeitsarbeit@polizeit.gv.at.


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