10.08.2006 | 13:43

Wohnbauförderung wichtiger Wirtschafts- und Jobmotor

Sobotka: Sichert jährlich 30.000 Arbeitsplätze

„Arbeit schafft, wer wirtschaften kann“, betonte Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka heute bei einer Pressekonferenz in St. Pölten. Nach den Beschäftigungs- und Exportrekorden der letzten Jahre trage der Aufschwung nun auch anhaltend zur Reduktion der Arbeitslosigkeit bei. 550.000 Beschäftigte und ein Rückgang der Arbeitslosigkeit um 5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr seien der beste Beweis für die gute Entwicklung am heimischen Arbeitsmarkt. Das Land Niederösterreich sorge zudem mit Initiativen wie „Job konkret“ und „Start up“ für eine zusätzliche Belebung des Arbeitsmarktes.

Die nachhaltige Trendwende am Arbeitsmarkt führt Sobotka auch auf das neue NÖ Wohnbaumodell zurück. Im ersten Halbjahr 2006 habe die niederösterreichische Wohnbauförderung kräftige Impulse für Wachstum und Beschäftigung gebracht, meinte Sobotka. Nahezu 500 Millionen Euro an Förderungen und Zuschüssen würden jährlich vergeben, was eine weitere Milliarde Euro an zusätzlichen Investitionen bringe und 30.000 Arbeitsplätze absichere. Insgesamt seien 15.000 Wohneinheiten seit Inkrafttreten des neuen NÖ Wohnbaumodells vor einem halben Jahr gefördert worden. Sobotka: „Die Wohnbauförderung wird als soziales Instrument auch in Zukunft dazu beitragen, dass in Niederösterreich Bauen und Wohnen leistbar bleibt.“

Für Sobotka sorgt auch die für Abwanderungsgemeinden im Waldviertel beschlossene Sonderförderung für eine nachhaltige Belebung des ländlichen Raumes. Damit biete man auf der einen Seite einen Anreiz für junge Familien, in ihrer Heimatgemeinde zu bleiben, auf der anderen Seite werde damit auch die regionale Wirtschaft belebt.

Aber auch in anderen Tätigkeitsfeldern stärken Investitionen des Landes den Standort Niederösterreich. So werden z.B. in den nächsten Jahren 800 Millionen Euro in den Spitalsausbau investiert sowie über 200 Millionen Euro für den Ausbau der Pensionisten- und Pflegeheime ausgegeben.

Zur aktuellen Pflegediskussion meinte Sobotka, dass „mit dieser medialen Kampagne“ nur ältere Menschen verunsichert würden. Das heimische Pflegenetz sei mit den vielen Pensionisten- und Pflegeheimen sowie dem Hilfswerk, der Volkshilfe und der Caritas bestens ausgebaut.

Nähere Informationen: Büro LR Sobotka, Christian Rädler, Telefon 02742/9005-12319.


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