11.12.2006 | 10:40

Folder informiert über Streumittel und ihre Auswirkungen

Wichtige Tipps der „umweltberatung“ zu Eis und Schnee

Auch wenn es derzeit nicht so aussieht, der Winter bringt auch die Mühen des Schneeräumens sowie Rutschgefahr mit sich. Um die Suche nach möglichst umweltschonenden Methoden im Umgang mit Eis und Schnee zu erleichtern, hat „die umweltberatung“ eine Broschüre mit den Auswirkungen der gebräuchlichsten Streumittel zusammengestellt. Dazu gibt es allgemeine Empfehlungen rund um die Schneeräumung, die Streuung von Salzen und zum Fahrverhalten. Weiters ist ein eigenes Kapitel den gesetzlichen Anforderungen und Haftungsfragen gewidmet. Der Folder „Eis und Schnee“ steht auf www.umweltberatung.at zum kostenlosen Downloaden bereit.

Umweltschäden durch intensive Salzstreuungen sind besonders in den Städten an den Blättern geschädigter Alleebäume sichtbar. Ein durch Salzstreuung geschädigter Baum braucht mehr als sechs Jahre, um sich wieder zu erholen. Auch außerhalb der Stadt ist der Einfluss der Salzstreuung durch stark erhöhte Chloridwerte im Grundwasser zu erkennen. Weitere unerwünschte Nebenwirkungen von Streumitteln sind die Beeinträchtigung der Böden, die Verätzungsgefahr für Haustierpfoten, die Staubbelastung der Luft sowie verstärkte Korrosion von Betonbauteilen, Stahlträgern und Kfz-Karosserien. Streumittel sollten daher nur zu den Zeitpunkten und an den Stellen, wo sie tatsächlich nötig sind, und in möglichst geringen Mengen eingesetzt werden.

Nähere Informationen und Bestellung: „die umweltberatung“ Niederösterreich, Telefon 02742/718 29.


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