13.10.2006 | 10:30

Heimische Wirtschaft wächst heuer um 3,7 Prozent

Gabmann: Aktuelle Studie belegt gute Landesentwicklung

Niederösterreich bleibt im Bundesländervergleich auch weiterhin im Spitzenfeld: Nach einer aktuellen Prognose des Instituts für Höhere Studien (IHS) wird das Wirtschaftswachstum in Niederösterreich für das heurige Jahr 3,7 Prozent betragen. Zum Vergleich: Bundesweit rechnet das IHS für 2006 mit einem Wirtschaftswachstum von 3,1 Prozent.

„Getragen wird diese überdurchschnittlich starke ökonomische Entwicklung vor allem vom hohen Grad der Internationalisierung der heimischen Wirtschaft“, betont dazu Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann. So sei Niederösterreich mit einem Außenhandelsanteil von rund 25 Prozent überproportional stark mit den neuen EU-Nachbarländern verknüpft. Österreichweit liege dieser Anteil nur bei 16 Prozent. Diesen anhaltenden Trend wolle die Landespolitik mit einem neuen Niederösterreich-Büro in Rumänien verstärken. Die bisherigen Büros in Prag, Pressburg, Budapest und Warschau würden mit jährlich rund 3.500 Beratungen eine starke Frequenz aufweisen.

Auch die nachhaltige Trendwende am Arbeitsmarkt führt Gabmann auf das überdurchschnittliche Wirtschaftswachstum und die Investitionen in die Infrastruktur zurück. So sei allein heuer die Arbeitslosigkeit in Niederösterreich um über 9 Prozent zurückgegangen. Gleichzeitig verzeichne das Land mit 560.000 unselbstständig Beschäftigten einen historischen Rekordwert. 2006 werden 1,2 Milliarden Euro in Straße und Schiene sowie Hochbau investiert, 500 Millionen Euro fließen in Förderungen für den Wohnbau.

Die Strategie des Landes für die Zukunft skizziert Gabmann im Zuge eines 4-Punkte-Wirtschaftskatalogs mit den Schwerpunkten Umwelttechnologie und Energiepolitik. Dabei soll bis zum Jahr 2020 der Energiebedarf des Landes zur Hälfte mit nachwachsenden Rohstoffen abgedeckt werden. „Dafür gibt es einen Masterplan. Wir werden auch das entsprechende logistische Netzwerk schaffen, damit die nachwachsenden Rohstoffe rasch dorthin kommen, wo man sie braucht“, so Gabmann.

Nähere Informationen: Büro LHStv. Gabmann, Wolfgang Koller, Telefon 02742/9005-12322.


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