23.10.2006 | 13:18

Saniertes Schülerheim der Landesberufsschule St. Pölten eröffnet

Gesamtkosten von rund 6,6 Millionen Euro

In Niederösterreich gibt es 19 gewerbliche Landesberufsschulen, die pro Schuljahr rund 19.000 Lehrlinge besuchen. Eine der größten Berufsschulen des Landes ist jene in St. Pölten, wo nun das Schülerheim generalsaniert wurde. Im Zuge der Generalsanierung wurden die bestehenden 6-Bett-Zimmer auf moderne 4-Bett-Zimmer adaptiert, zusätzlich wurden behindertengerechte Wohneinheiten geschaffen. Insgesamt stehen nun 216 Betten zur Verfügung. Durch Aufstocken des Verwaltungstraktes und Überdachung des vorhandenen Innenhofes wurden zudem Freizeiträume und ein Internetcafe geschaffen. Die Freizeitbereiche, inklusive einem Beachvolleyballplatz, wurden ebenso neu gestaltet. Darüber hinaus wurden der Küchentrakt samt den Neben- und Kühlräumen saniert.

Das Ausbildungsspektrum in der Landesberufsschule St. Pölten ist sehr vielfältig und umfasst u. a. Friseure und Perückenmacher, Kosmetik, Fußpfleger und Fitnessbetreuung, die Bereiche Buch- und Medienwirtschaft, Drucktechnik, Druckvorstufentechnik, Chemielabortechnik, Chemieverfahrenstechnik, Pharmazeutisch-kaufmännische Ausbildung, Drogist, Mediendesign und Medientechnik, Einzelhandel und Fotokaufmann.

Rund 1.300 Lehrlinge werden pro Schuljahr in der Landesberufsschule St. Pölten unterrichtet, wobei der Anteil an weiblichen Lehrlingen rund 75 Prozent beträgt. Die Kosten für die Generalsanierung des Schülerheimes der Landesberufsschule St. Pölten betragen rund 6,6 Millionen Euro. Das Schülerheim wurde 1976 errichtet und befand sich aufgrund des jahrelangen Überbelages in einem sehr abgewohnten und schlechten Zustand.

2004 habe das Land ein weiteres Investitionsprogramm für den Berufsschulbau sowie die Modernisierung der technischen Ausstattung in einer Gesamthöhe von 50 Millionen Euro beschlossen, betonte Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi. Die schrittweise Umsetzung dieses neuen Bauprogramms sei voll im Gange.

„Ganz ohne Zweifel ist die Qualität der Ausbildung der Mitarbeiter in den Unternehmen von besonderer Bedeutung“, meinte Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann. Die Berufschulen seien zweifelsohne wichtige Säulen der Bildungspyramide. Dabei setze die duale Ausbildung ganz konkret auf Theorie und Praxis, das heißt, auf die Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft, meinte Gabmann.


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