27.11.2006 | 08:32

„Edmund Adler-Galerie“ in Mannersdorf eröffnet

Pröll: Eine Kraftquelle für ganz Niederösterreich

Im Schloss der Stadtgemeinde Mannersdorf am Leithagebirge (Bezirk Bruck an der Leitha) nahm Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll kürzlich die Eröffnung der „Edmund Adler-Galerie“ vor. Hier werden künftig in einer ständigen Ausstellung Werke des Malers Edmund Adler gezeigt, der den Großteil seines Lebens in Mannersdorf verbrachte bzw. hier arbeitete.

„Das Schloss Mannersdorf ist ein Kraftquelle für die Bevölkerung, denn der Blick zurück kann etwas Wichtiges und Kraftvolles sein, wenn man zielgerichteten Schrittes nach vorne gehen möchte“, so Pröll. Die hier eröffnete Galerie sei eine zweite derartige Kraftquelle sowohl für die Bevölkerung von Mannersdorf als auch für alle anderen Niederösterreichinnen und Niederösterreicher. Denn das Bekenntnis Adlers zu dieser Stadt sei gleichzeitig ein Bekenntnis zum Bundesland Niederösterreich, meinte der Landeshauptmann. Die Dorf & Stadt-Erneuerung, in deren Rahmen diese Galerie realisiert wurde, sei zudem eine Plattform, auf der BürgerInnen sich auf breitester Ebene im und für das Land engagieren können. In Bezug auf Edmund Adler hielt Pröll fest, dass die Orientierung an einer solchen Persönlichkeit wichtig sei, wenn man den erfolgreichen Weg des Landes weitergehen wolle. In diesem Sinne werde das Land Niederösterreich gerne weiterhin als Partner aktiv sein.

Die Einrichtung der „Edmund Adler-Galerie“ wurde im Jahr 2004 im Rahmen der NÖ Dorf- & Stadt-Erneuerung beschlossen. In den Jahren 2005 und 2006 wurden im Schloss diverse Baumaßnahmen zur Adaptierung der Räumlichkeiten durchgeführt. Parallel dazu wurden Adlers Bilder, die der Stadt zuvor aus dem Nachlass von Adlers Tochter Rosa übereignet worden waren, einer Restaurierung unterzogen. Die nun fertig gestellte Galerie ist in unmittelbarer Nähe des mit Deckenfresken gestalteten „Maria-Theresien-Saales“ im zweiten Stock des Schlosses untergebracht.

Edmund Adler wurde 1876 in Wien geboren, wo er von 1896 bis 1903 an der Akademie der Bildenden Künste studierte. Den Großteil seines Lebens verbrachte der akademische Maler allerdings in Mannersdorf am Leithagebirge, wo er sich 1910 mit seiner Familie niederließ. Adlers künstlerischer Schwerpunkt lag vor allem in der Komposition von Porträts und figuralen Szenen, wofür ihm insbesondere die in Mannersdorf lebenden Menschen und hier in erster Linie Kinder als Modelle dienten. 1965 verstarb Adler in seinem Wahlheimatort.

Nähere Informationen: NÖ Dorf- & Stadterneuerung, Regionalbüro Industrieviertel, Mag. (FH) Heidemarie Brandstetter, Telefon 0676/88 59 12 57, email heidemarie.brandstetter@dorf-stadterneuerung.at, www.dorf-stadterneuerung.at bzw. Stadtgemeinde Mannersdorf am Leithagebirge, Telefon 02168/622 52, email stadtamt@mannersdorf-lgb.at, www.mannersdorf-lgb.at.


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