01.08.2006 | 14:52

Arbeitslosigkeit in NÖ mit - 5,3 Prozent weiter rückläufig

Bohuslav: Erfreuliches Plus von 21,8 Prozent bei offenen Stellen

Der Trend der letzten Monate beim Rückgang der Arbeitslosigkeit in Niederösterreich setzte sich mit einem Minus von 5,3 Prozent oder exakt 1.907 weniger Arbeitslosen auch im Juli fort, zeigt sich Landesrätin Dr. Petra Bohuslav erfreut. Gleichzeitig gebe es einen deutlichen Anstieg von 21,8 Prozent bei den offenen Stellen, was auch für die Zukunft berechtigte Hoffnung auf eine weitere Entspannung mache, so Bohuslav, die auch mit einem weiteren Anstieg bei der Zahl der Beschäftigten rechnet.

Bei den Personen über 50 Jahren liegt der Rückgang sogar bei fast 10 Prozent. Auch bei den Jugendlichen unter 24 Jahren gibt es einen Rückgang von 2,6 Prozent zu verzeichnen, was Bohuslav auch auf die verstärkten Initiativen im NÖ Beschäftigungspakt zurückführt. Insgesamt habe man heuer die Mittel um 20 Prozent aufgestockt und 154 Millionen Euro für Ausbildung, verschiedene Förderprogramme, Lohnkostenzuschüsse etc. bereitgestellt.

Vor allem die verbesserte Ausbildung sei ihr ein besonderes Anliegen, sagt die Landesrätin. Schließlich sei das Risiko, arbeitslos zu werden, mit Lehre dreimal geringer als lediglich mit Pflichtschulabschluss. Auch die vor einem Jahr eingeführte NÖ Bildungsförderung mit einem Bonus von 2.640 Euro trage bereits Früchte am Arbeitsmarkt. Speziell für die Jugendbeschäftigung würden im Herbst wieder das Projekt „start up“ ausgebaut und für Jugendliche unter 25 Jahren 450 geförderte Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt, unterstreicht Bohuslav.

Viele Jugendliche sind derzeit auf Lehrstellensuche. Für jene, die keine Lehrstelle finden, würden ab September wieder mindestens 1.000 Plätze im Lehrlingsauffangnetz zur Verfügung gestellt. Jugendliche bekommen hier eine intensive Berufsorientierung und eine Anrechnung der Ausbildung für ihre Lehrzeit.

Weiter forcieren möchte Bohuslav auch das Projekt „job konkret“. Schwerpunkt ist hier die Zusammenführung arbeitsloser Menschen mit Betrieben, die offene Stellen anbieten. Mehr als 2.900 Menschen haben dadurch in 1.300 Betrieben bereits einen fixen Job gefunden. Neben der Jugendbeschäftigung werde man auch Frauen mit fünf neuen Beschäftigungsprojekten verstärkt unterstützen, so die Landesrätin abschließend.


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