27.07.2006 | 15:11

Ozon-Alarmschwelle überschritten

Ozonkonzentrationen sollen im Laufe des Tages wieder sinken

An der Messstelle Himberg sind heute, 27. Juli, um 14 Uhr 258 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft gemessen worden. Damit ist die Ozon-Alarmschwelle von 240 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft überschritten worden. Es ist aber zu erwarten, dass die Ozonkonzentrationen im weiteren Tagesverlauf zurückgehen werden.

An anderen Stellen in Niederösterreich sind Ozonkonzentrationen über der Informationsschwelle (180 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft) gemessen worden, so um 13 Uhr in Mistelbach 181 sowie um 14 Uhr in Bad Vöslau 206 und in Groß Enzersdorf 181 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft.

Ozonkonzentrationen über der Alarmschwelle können zu Reizungen der Schleimhäute oder zu Atemwegsbeschwerden führen. Ungewohnte und starke Anstrengungen im Freien, insbesondere in den Mittags- und Nachmittagsstunden, sind zu vermeiden. Gefährdete Personen – wie beispielsweise Kinder mit überempfindlichen Bronchien, Personen mit schweren Erkrankungen der Atemwege und/oder des Herzens sowie Asthmakranke – sollen sich daher bevorzugt in Innenräumen aufhalten, in denen nicht geraucht wird. Für individuelle gesundheitsbezogene Auskünfte wird empfohlen, Rücksprache mit dem Hausarzt zu halten.

Weitere Informationen: Messnetzzentrale, Mag. Elisabeth Scheicher, Telefon 02252/9025-11450. Aktuelle Werte findet man unter www.noe.gv.at/Umwelt/Luft.htm und unter 02742/9005-11000.


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