14.07.2006 | 09:38

e-learning genderspezifisch gestalten

Donau-Universität Krems lud zu einer Fachtagung

Gendergerechte e-learning-Programme und educational games standen im Mittelpunkt einer kürzlich stattgefundenen dreitägigen Fachveranstaltung an der Donau-Universität Krems. Im Rahmen des umfangreichen Konferenzprogramms informierten sich neben renommierten Vortragenden rund 100 TeilnehmerInnen.

Lernformen wie e-learning und in der letzten Zeit vermehrt educational games wird ein hohes (Bildungs-)Potenzial nachgesagt. Der Markt orientiert sich jedoch in diesem Bereich sehr stark an einem männlichen Publikum, spezifische Bedürfnisse von Frauen laufen Gefahr, vernachlässigt zu werden. In mehreren Vorträgen und Diskussionsrunden setzte sich die Konferenz intensiv mit dieser zentralen Fragestellung auseinander und definierte Gefahren und mögliche Gegenstrategien männerdominierter Stereotypen in der Medienbildung.

Veranstaltet wurde die Konferenz vom Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien und dem Department für Wissens- und Kommunikationsmanagement der Donau-Universität Krems.

Das Organisatorenteam der Veranstaltung koordiniert auch das EU-finanzierte Sokrates (Minerva-)Projekt SITCOM (Simulating IT-Careers for wOMen). Ziel des Projektes ist es, junge Frauen im Alter von 12 bis 16 Jahren für technische und naturwissenschaftliche Berufe und Karrierewege zu interessieren. Dazu wurde eine Karrieresimulation entwickelt, ein Rollenspiel, das es den Mädchen ermöglicht, Tage im Leben von Frauen in technischen Berufen zu erleben.

Weitere Informationen: Donau-Universität Krems, Monika Weisch, Telefon 02732/893-2255, e-mail monika.weisch@donau-uni.ac.at


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