28.06.2006 | 10:32

„Klimabündnis grenzenlos“-Gemeinden arbeiten an vielen Projekten

Plank: Beispielhafte Arbeit in Gemeinden und Regionen

In den Gemeinden, die dem „Klimabündnis grenzenlos“ angehören, wird nach Angaben von Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank derzeit an mehreren Projekten gearbeitet, die im Zeichen des Klimaschutzes stehen. „Die Arbeit dieser Gemeinden und Regionen ist beispielhaft“, betonte Plank.

So wird etwa im „Zukunftsraum Thayaland“ in den Gemeinden Groß-Siegharts und Ludweis/Aigen der Reinigungsmitteleinsatz der Bevölkerung erhoben. Darauf basierend werden Empfehlungen für eine klimagerechte Reinigung abgegeben. Weiters wird im „Zukunftsraum Thayaland“ an der Entwicklung und Umsetzung eines bedarfsgerechten Modells eines Anrufsammeltaxisystems gearbeitet. Im „Land um Laa“ geht es dagegen um die Stärkung der Bio-Landwirtschaft und um die Förderung des Absatzes von nachwachsenden Rohstoffen. Dazu wird die Energiedrehscheibe Land um Laa gegründet, die beim regionalen Abfallwirtschaftsverband angesiedelt ist. Diese soll die nötige Informations- und Bewusstseinsbildungsarbeit leisten sowie Gründungsinitiativen etwa für Nahwärmeanlagen, Photovoltaikanlagen, Gemeinschaften zur Umrüstung von Motoren auf Pflanzenölbetrieb, Einkaufsgemeinschaften für nachwachsende Rohstoffe oder auch Fahrgemeinschaften für Pendler unterstützen.

Im Bezirk Waidhofen an der Thaya wird indes untersucht, inwieweit die wirtschaftlichen und logistischen Voraussetzungen für eine Pelletserzeugung im Bezirk gegeben sind. Eine eigene Pelletserzeugung würde zur Sicherung einer nachhaltigen Holznutzung in der Region beitragen und wird vor Ort als wichtiger wirtschaftlicher Impuls angesehen.

Im Marchfeld schließlich wird derzeit an einer Studie gearbeitet, die in der Region vorhandene Potenziale an nachwachsenden Rohstoffen aufzeigen soll. Anhand der dabei gewonnenen Erkenntnisse sollen in der Folge konkrete Projektideen für Betriebsgründungen und für die Entwicklung neuer Produkte und Angebote ausgearbeitet werden.

Das Projekt „Klimabündnis grenzenlos“ wurde im Jänner 2005 von Landesrat Plank in Waidhofen an der Thaya gestartet. „An dem für die Dauer von insgesamt zwei Jahren geplanten Projekt sind 64 Gemeinden in Tschechien, der Slowakei und in Niederösterreich beteiligt. Ziel des Projektes ist es, mitzuhelfen, dass die klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen bis zum Jahr 2010 um 50 Prozent reduziert werden, dass der Regenwald erhalten wird und dass Klimabündnispartner im Amazonasgebiet die nötige Unterstützung erfahren“, erläuterte Plank.

Nähere Informationen: „die umweltberatung“ NÖ, 3100 St. Pölten, Rennbahnstraße 30/1/3, Telefon 02742/718 29-115, www.klimabuendnis-grenzenlos.at.


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