22.06.2006 | 14:05

Novelle des NÖ Musikschulgesetzes liegt vor

Sobotka: Heimische Musikschulen sind österreichweit Spitze

„Die NÖ Musikschulen verzeichneten in den letzten Jahren eine beachtliche Aufwärtsentwicklung. Niederösterreichweit werden heuer mehr als 51.000 Schüler von 2.300 Lehrern in 137 Musikschulen unterrichtet. Auch das Budget hat sich seit dem Jahr 2000 um 60 Prozent von 12,3 auf 19,6 Millionen Euro erhöht“, betonte Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka heute in St. Pölten bei der Präsentation der neuen Novelle des NÖ Musikschulgesetzes. Das neue Musikschulgesetz ermögliche eine weitere Erhöhung der Landesförderung auf 21,4 Millionen Euro und lege erstmals auch Qualitätskriterien fest. Ziel sei die landesweite Versorgung mit hochwertigem Musikschulunterricht. Zusätzlich solle eine sinnvoll aufeinander abgestimmte Verteilung der Ausbildungsangebote geschaffen werden.

Für den Landesrat wird mit dem neuen Musikschulgesetz eine höher qualifizierte Ausbildung und ein breiter gefächertes Bildungsangebot von der Volks- bis zur Populärmusik gefördert. Bei der Ausbildung werde in Zukunft ein Schwerpunkt auf jene Instrumente gelegt, die an Musikschulen unterrepräsentiert sind. So sollen Steigerungen u. a. bei Violine, Violoncello, Kontrabass, Horn, Tuba, Oboe, Fagott, Harfe und Kirchenorgel erreicht werden. Diese Vielfalt im Angebot sei auch der Grund, warum die „heimischen Musikschulen im Bundesländervergleich immer an der Spitze liegen.“

„Das neue Dienstrecht für die Musikschullehrer garantiert die Beibehaltung der 27 Stunden Lehrverpflichtung. Weitere Eckpunkte sind der Ausbildungsumfang in jeder Musikschule von zumindest 100 Wochenstunden, eine Ergänzungsfächerförderung und der Unterricht von Mangelinstrumenten“, sagte Mag. Alfred Riedl, Präsident des NÖ Gemeindevertreterbandes. Niederösterreich habe mit diesem Gesetz ein Paket geschnürt, das eine weitere Aufwärtsentwicklung im Musikschulwesen sichere. Träger dieser Entwicklung seien Lehrer, Schüler, Eltern, Gemeinden und das Land Niederösterreich. Außerdem werde auch eine Studie in Auftrag gegeben, die ab Herbst Daten über die Leistungen der Musikschullehrer erhebt.

Nähere Informationen: Büro Landesrat Sobotka, Christian Rädler, Telefon 02742/9005-12319.


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