21.06.2006 | 13:40

Startschuss für Handymasten-Abbau

LH Pröll: Mobilfunkpakt wird Schritt für Schritt umgesetzt

Im Gemeindegebiet von Lanzenkirchen erfolgte heute der Startschuss für den Handymasten-Abbau, ein wesentlicher Punkt des im Herbst des Vorjahres abgeschlossenen Mobilfunkpaktes. Jener Pakt, der, wie Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll heute betonte, nicht nur österreichweit, sondern auch europaweit zu einem Vorbild geworden ist. Bereits 277 niederösterreichische Gemeinden seien dem Mobilfunkpakt beigetreten. Darüber hinaus hätten auch die Bundesländer Kärnten und Burgenland bereits einen derartigen Pakt, zwei weitere Bundesländer (Oberösterreich und Salzburg) stünden derzeit in Verhandlungen, so Pröll.

Im Lanzenkirchener Gemeindegebiet wurde ein „one“-Mast abgebaut und der Sender auf einem „mobilkom“-Mast montiert. Auch in Oed wird ein Mast abgebaut, der bisherige Sender wird auf dem „one“-Mast montiert, und der Abbau soll fortgesetzt werden: Laut Landeshauptmann Pröll werden beispielsweise im Raum Spillern drei Masten auf einen reduziert, auch in Königsberg im südlichen Niederösterreich soll es künftig statt zwei nur mehr einen Mast geben.

Ziel sei es, so Landeshauptmann Pröll, Schritt für Schritt eine 80-prozentige Mehrfachnutzung zu erreichen. Wurden im Dezember 2005 800 Masten einzeln genützt, sind es heute 748. Die Mehrfachnutzung lag damals bei 480, heute sind es bereits 510 Mehrfachnutzungen. „Außerdem hätten wir heute ohne den Mobilfunkpakt 50 bis 60 zusätzliche Standorte mehr“, ist der Landeshauptmann überzeugt. Pröll dankte auch den Mobilfunkbetreiber für das korrekte Gesprächsklima, das eine wichtige Grundlage für dieses Ergebnis gewesen sei.

Die Umsetzung der im Mobilfunkpakt genannten Ziele soll bis 2010 erfolgen. Am heutigen Startschuss für den Handymasten-Abbau nahmen auch Vertreter der Mobilfunkbetreiber mit Dr. Georg Pölzl, Chef von T-Mobile an der Spitze sowie VP-Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger teil.


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