20.06.2006 | 12:09

Plank: NÖ startet ein neues Donau-Hochwasserprognosesystem

„Ein weiterer wichtiger Meilenstein für den Katastrophenschutz“

„Die Realisierung des Prognosemodells für die Donau ist für uns ein wichtiger Meilenstein in einem mehrjährigen Ausbauprogramm. Schrittweise sollen die Vorhersagesysteme auch an den Nebenflüssen der Donau verwirklicht werden“, berichtet Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank, der den konsequenten Ausbau von Hochwasservorhersagesystemen als vordringliche Aufgabe des Katastrophenschutzes in Niederösterreich betrachtet.

Umfassende Hochwasserprognosen für die Donau werden vom Land Niederösterreich seit heute unter www.wasseristleben.at veröffentlicht. Die technische Grundlage bildet ein neues hydrologisches Modell, mit dem eine Hochwassergefahr bereits ein bis zwei Tage vor dem Ereignis erkennbar ist. Bisher waren Vorhersagen nur für einen Zeitraum von 6 bis 8 Stunden möglich.

Das neue Prognosemodell für die Donau wurde in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Wien und der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik entwickelt. Die Einbindung numerischer Wetterprognosen (Verknüpfung von Radardaten mit Punktniederschlagsmessungen und Niederschlagsvorhersagen) erlaubt es den Hydrologen, weiter als bisher in die Zukunft zu blicken. Wasserstands- und Durchflussprognosen werden für die Profile Ybbs, Kienstock (Wachau), Korneuburg und Wildungsmauer berechnet. An diesen Messstellen ist ein Vergleich der Prognosewerte mit langjährigen Aufzeichnungen und damit eine Bewertung der Hochwassergefahr möglich.

Weitere Informationen: Büro Landesrat Plank, Telefon 02742/9005-12701, e-mail christian.milota@noel.gv.at.


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