01.06.2006 | 14:56

Kremsfluss: 26,4 Millionen für den Hochwasserschutz

Nach Förderzusagen wird der Bau im Herbst fortgesetzt

Nach den Förderzusagen von Bund und Land Niederösterreich für das heurige Jahr in der Höhe von 2 Millionen Euro in Bezug auf den Hochwasserschutz entlang des Kremsflusses kann nun der zweite Bauabschnitt in Angriff genommen werden. Die Details zum Projekt und zum geplanten Zeitrahmen wurden kürzlich bei einer Informationsveranstaltung in Krems bekannt gegeben.

Im Zuge der Projektierung hat die Stadt Krems ab 2002 bereits erste Maßnahmen umgesetzt: So wurde im Bereich der Pfannlwehr eine Stützmauer errichtet, die Pennwehr und der Stratzingbach wurden Hochwasser sicher ausgebaut. Zusätzlich zur Überarbeitung des Gefahrenzonenplanes, der Durchführung von Bodenerhebungen und einer Überprüfung der Fundierungen von Brücken und Mauern wurde auch gemeinsam mit den Gemeinden Gföhl und Senftenberg ein SMS-Frühwarnsystem eingerichtet. Überdies wurden für die Schaffung von Retentionsflächen und ökologischen Ausgleichsflächen Grundankäufe getätigt.

Noch heuer werden die Neuerrichtungen der Mehrl- und Mühlhofbrücke sowie des Klomser- und Florianisteiges in Angriff genommen, im kommenden Frühjahr folgt die Adaptierung der Spitalsbrücke. Dafür stehen dieses Jahr 2,4 Millionen Euro zur Verfügung. In weiteren Bauabschnitten werden ab 2007 zwischen der Hafenstraßen-Brücke und der Gemeindegrenze zu Senftenberg Flussbaumaßnahmen gestartet. Parallel zu einer Verbreiterung des Gerinnes und einer Absenkung des Flussbettes werden bestehende Uferbegleitdämme und -mauern angehoben, saniert oder neu errichtet. Der Hochwasserschutz ist auf ein hundertjährliches Hochwasser mit einer Sicherheitshöhe von 50 Zentimetern ausgerichtet. Die gesamte Bauzeit dauert voraussichtlich bis 2012; das vollständige Projekt ist mit 26,4 Millionen Euro veranschlagt.

Nähere Informationen beim Magistrat der Stadt Krems unter 02732/801-227 und -223, Ursula Altmann, und e-mail presse@krems.gv.at.


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