15.05.2006 | 11:56

„Xundheitswelt“ ist Wirtschaftsmotor für das Waldviertel

NÖ Landesakademie erstellte Studie über Tourismusbetriebe

Ein sehr gutes Zeugnis in Bezug auf Wertschöpfung, Qualität, Image und Bekanntheitsgrad stellt die NÖ Landesakademie den sechs Waldviertler Tourismusbetrieben der „Xundheitswelt“ aus. Zur „Xundheitswelt“ haben sich schon vor einigen Jahren unter Federführung des Moorheilbades Harbach und des Herz-Kreislauf-Zentrums Groß Gerungs das Brauhotel Weitra, die Waldpension Nebelstein, die Pension Kristall und die Pension Nordwald zusammengeschlossen.

Die NÖ Landesakademie hat im Rahmen einer von ihr durchgeführten Studie nun einige interessante wirtschaftliche Kennzahlen über die „Xundheitswelt“ erhoben sowie insgesamt 730 Personen, davon 454 Gäste und 276 Mitarbeiter, zum Thema befragt: Demnach stellen die Unternehmen der „Xundheitswelt“ derzeit in Summe 950 Betten bereit und beschäftigen rund 500 Mitarbeiter, was sie zu touristischen Leitbetrieben des Waldviertels macht. Jeder Gast gibt im Zuge seines Aufenthalts im Durchschnitt 330 Euro aus. Zudem erhalten drei Viertel der Gäste Besuch von Verwandten oder Bekannten.

80 Prozent der Gäste und sogar 91 Prozent der Beschäftigten sind davon überzeugt, dass die „Xundheitswelt“ positive Auswirkungen auf die Wirtschaftsentwicklung der Region ausübt. 95 Prozent der Mitarbeiter und vier von fünf Besuchern messen dem Waldviertler Tourismusmodell große Bedeutung für Zulieferbetriebe sowie die Absicherung bzw. Schaffung von Arbeitsplätzen bei.

Geforscht hat die NÖ Landesakademie auch nach dem Zufriedenheitsgrad mit der „Xundheitswelt“. Laut Studie planen 42 Prozent „sicher“ einen erneuten Aufenthalt, 37 Prozent „eher ja“. Diese Einstellung findet auch in der Nächtigungsstatistik ihren Niederschlag: Das touristische Zugpferd der „Xundheitswelt“, das Moorheilbad Harbach, konnte 2005 mehr als 250.000 Übernachtungen verbuchen.

Ihre Wurzeln hat die „Xundheitswelt“ in dem vor 15 Jahren ins Leben gerufenen „Ökologischen Kreislauf Moorbad Harbach“ – einem Vorzeigemodell gelungener Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Tourismus. Mittlerweile liefern 62 bäuerliche Betriebe, eine Molkerei und ein EU-Schlachthof kontrolliert biologische Produkte an die sechs Unternehmen der „Xundheitswelt“. Von den Gästen meinen 95 Prozent, dass der Ökokreislauf hervorragende Nahrungsmittelqualität produziert und dass es „besser schmeckt als daheim“.

Aufbauend auf den Studienerkenntnissen der Landesakademie startet die „Xundheitswelt“ jetzt die Aktion „Xundgeniessen“. Dabei servieren die sechs Unternehmen ihren Besuchern gastronomische Spezialitäten, die mit großer Sorgfalt zubereitet und sehr gesund sind, aber dennoch nicht „fad“ schmecken. Dabei hat sich jeder Betrieb mit seinem Angebot unterschiedlich positioniert. Verkosten kann man die Köstlichkeiten im Rahmen der bis 16. Juli dauernden Kulinarik-Wochen „Fit und xund in den Sommer“.

Nähere Informationen: www.xundheitswelt.at, www.xundgeniessen.at, www.noe-lak.at.


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