05.05.2006 | 10:54

LH Pröll besucht zur Eröffnung Wirtschaftskammer NÖ

„Traditionelle, tiefe Partnerschaft mit NÖ Landhaus“

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll besuchte heute gemeinsam mit Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann und Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank zur Eröffnung die Wirtschaftskammer NÖ in St. Pölten und sprach dabei von einem Fest für das Bundesland Niederösterreich. Die traditionelle, tiefe Partnerschaft zum NÖ Landhaus werde nun auch durch die räumliche Nähe der beiden Einrichtungen dokumentiert.

Zudem sei die Übersiedlung auch ein Signal für die Komplettierung der Landeshauptstadt und die gute Entwicklung Niederösterreichs. Die Periode unglaublicher Dynamik sei auch auf tüchtige Unternehmer und die funktionierenden Rahmenbedingungen der NÖ Wirtschaftspolitik zurückzuführen: Das Regionalisierungsprogramm werde bis 2013 mit 210 Millionen Euro fortgesetzt, nach der Landeshauptleutekonferenz stünden zusätzlich 130 Millionen Euro für gezielte Regionalpolitik zur Verfügung. 500 Millionen Euro und damit 130 Millionen Euro mehr als im Vorjahr kämen heuer der Straßeninfrastruktur zugute; 800 Millionen Euro würden in den Ausbau der Spitäler investiert. Dazu kämen die Zukunftsprojekte von MedAustron, der Bioethanolanlage, des Forschungszentrums Tulln und der Elite-Universität, die beweisen, dass Niederösterreich nicht kleinlaut beigebe, sondern in Augenhöhe mit seinen Nachbarn konsequent und kompetent arbeite, so Pröll.

Schließlich erleichtere die Übersiedlung der Wirtschaftskammer NÖ auch eine eigenständige Identifikation und die Entwicklung eines der Landesentwicklung förderlichen Geistes. Eine Steigerung der Effizienz erwarte er sich auch durch den engen Konnex mit dem in unmittelbarer Nähe des Landhauses entstehenden Haus der Wirtschaft. Service- und Dienstleistungseinrichtungen müssten sich stets daran orientieren, was die Kunden brauchen. Dabei sei die Wirtschaftskammer NÖ immer an vorderster Stelle zu nennen, so der Landeshauptmann abschließend.

Die niederösterreichische Wirtschaftskammerpräsidentin Sonja Zwazl zeigte sich stolz auf das kommunikative und moderne Haus. Nach der Ausschreibung des Ideenwettbewerbes 2002 ist der Baubeginn im November 2003 und die Inbetriebnahme am 13. Jänner 2006 erfolgt. Die Baukosten betrugen 26 Millionen Euro; über 250.000 Arbeitsstunden wurden aufgewendet. 70 Prozent der Bauaufträge wurden an niederösterreichische Betriebe vergeben.


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