24.04.2006 | 15:09

Analytik-Plattform und erweiterter Gerätepark am Technopol Tulln

Plattform für sämtliche analytische Fragestellungen

Am Technopol Tulln fand vor kurzem die Eröffnung der Analytik-Plattform sowie die Vorstellung des neuen Geräteparks des Interuniversitären Forschungsinstitutes für Agrarbiotechnologie (IFA) Tulln für den Bereich (Bio-)Analytik statt.

Die Analytik-Plattform soll als künftige Drehscheibe für den Ausbau der Kooperationen zwischen dem IFA-Tulln, der Fachhochschule Wiener Neustadt, dem Technologiezentrum Tulln (TZT) mit den dort ansässigen Firmen sowie den IFA-Stammuniversitäten Bodenkultur (BOKU), Veterinärmedizin und der Technischen Universität fungieren. Insbesondere mit dem Department für Angewandte Pflanzenwissenschaften und Pflanzenbiotechnologie (DAPP) der BOKU sind intensive Kooperationen auf dem Gebiet der „Biologischen Wirkstoffe aus Pflanzen und Mikroorganismen“ geplant, in dem ebenfalls (bio-)analytische Methoden eine zentrale Rolle spielen. Die Analytik-Plattform mit ihrem in Österreich einzigartigen Gerätepark samt zugehöriger Expertise ist demnach zukünftige Plattform für sämtliche analytische Fragestellungen am Technopol Tulln.

Durch die Mittel des Technopol-Programms des Landes Niederösterreich, der Christian Doppler Forschungsgesellschaft und der Industrie für Forschungsaktivitäten im Technologiefeld (Bio-)Analytik konnte der Gerätepark des IFA-Tulln in den letzten zwei Jahren auf internationales Spitzenniveau gebracht werden. Um rund 2 Millionen Euro wurde zum Beispiel die Einrichtung eines neuen Zellkulturlabors finanziert, das die Isolierung und Herstellung von monoklonalen Antikörpern etwa zum schnellen Nachweis von Allergie auslösenden Substanzen und Mykotoxinen (Schimmelpilzgiften in Lebensmitteln) ermöglicht. Daneben stehen nun drei neue Massenspektrometer für die Schadstoffanalytik und zur Charakterisierung bioaktiver Verbindungen zur Verfügung.

Das IFA, 1994 als gemeinsames Forschungsinstitut der Wiener Universitäten für Bodenkultur, Veterinärmedizin und der Technischen Universität gegründet, steht im Zentrum des Technopol Tulln. In den 12 Jahren seines Bestehens hat es sich zu einem führenden europäischen Zentrum für Molekularbiologie, Agrarbiotechnologie, Analytik und Umweltverfahrenstechnik entwickelt. An diesem Technopol sind auch der Fachhochschulstudiengang „Biotechnische Verfahren“, das Technologiezentrum Tulln, der Techno-Park Tulln sowie Unternehmen im Bereich Umwelt- und Agrarbiotechnologie untergebracht. Aktuell sind hier 220 MitarbeiterInnen tätig; an der Fachhochschule studieren derzeit 150 StudentInnen.

Nähere Informationen: ecoplus, Mag. Ursula Grabner, Margarete Pachernig, Telefon 01/513 78 50-24, e-mail u.grabner@ecoplus.at, m.pachernig@ecoplus.at.


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