20.04.2006 | 12:03

NÖ Gesundheitsplattform hat Arbeit aufgenommen

Sobotka: Sichert nachhaltig die medizinische Qualität

In St. Pölten informierte heute Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka über die neue NÖ Gesundheitsplattform, die im Rahmen der Umsetzung des bundesweiten „Strukturplans Gesundheit“ installiert wurde. „Die gemeinsam aus der Taufe gehobene Plattform stellt eine neue Form in der Zusammenarbeit dar. Hervorzuheben ist dabei die gute Partnerschaft zwischen dem Land Niederösterreich, der NÖ Ärztekammer und den Sozialversicherungsträgern“, meinte Sobotka. Das Land habe bereits in der Vergangenheit mit den Gesundheitsregionen Waldviertel, Mostviertel, Industrieviertel, Weinviertel, Zentralraum Niederösterreich und den dazugehörigen Schwerpunktkrankenhäusern nachhaltige Strukturen geschaffen. Dabei sei es gelungen, im Waldviertel mit der NÖ Gebietskrankenkasse und der Ärztekammer eine Vorzeigeregion zu entwickeln, die für ganz Österreich ein Modell ist.

In der ersten Arbeitssitzung der NÖ Gesundheitsplattform erfolgte kürzlich der Startschuss für sieben Reformprojekte, die in der Modellregion Waldviertel in den nächsten Wochen in die Vorbereitungsphase gehen. Der Bogen der Vorhaben reicht von der Verbesserung des Managements für Patienten mit Herzschwäche durch wöchentliche „Telefon-Monitorings“ über eine kontinuierliche Betreuung von Krebspatienten durch die selben Bezugspersonen bis zur Zahnbehandlung unter Narkose sowie der Hospiz- und Palliativversorgung.

Für Sobotka geht Niederösterreich selbstbewusst und mit viel Schwung an den Ausbau seiner Gesundheitslandschaft heran. Die Gesundheitsplattform verbessere durch gemeinsame Finanzierung die Zusammenarbeit von Krankenhäusern und niedergelassenem Bereich und sorge damit für mehr Qualität in der medizinischen Versorgung der Patienten. In diesem Zusammenhang habe man eine richtungweisende Entscheidung für Niederösterreich getroffen, welche die Entwicklung des Gesundheitswesens in den nächsten Jahren und Jahrzehnten nachhaltig beeinflusst, zeigte sich Sobotka überzeugt.

Darüber hinaus sind für Sobotka die Arbeitsbedingungen für Ärzte und Pflegepersonal besonders wichtig. Gemeinsam mit der Ärztekammer werde das Land auch in diesem Zusammenhang an Zukunftskonzepten arbeiten. In einem ersten Schritt wurde die neue Plattform www.aerzteausbildung.at vorgestellt.

Nähere Informationen: Büro LR Sobotka, Christian Rädler, Telefon 02742/9005-12319.


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